Modernes Raubrittertum dank Widerrufsrecht
Dieses Mal nur ein ganz kleiner Beitrag. Der muss aber sein, weil ich vor Verzweiflung noch immer den Kopf schüttel: Vorgestern erreichte mich eine E-Mail, in der mich ein Kunde aufforderte, nachträglich den Preis zweier Produkte zu senken, die er kürzlich bei mir gekauft hat. Andernfalls würde er diese Produkte auf meine Kosten wieder zu mir zurück senden. Rechtlich absolut zulässig, da die Artikelpreise insgesamt über 40 Euro lagen und der Kauf keine zwei Wochen alt war. Moralisch höchst bedenkenswert.
Nun überlege ich, ob ich mir einen Gefrierschrank bestelle. Der kostet 350 Euro. Die Versandkosten liegen bei 50 Euro. Wenn der Schrank im Keller steht, rufe ich den Händler an und sage ihm, dass er mir noch mal einen Rabatt in Höhe von 40 Euro einräumen soll. Ansonsten hat er die Truhe wieder abzuholen…..
Nicht wirklich.
Hallo,
gibt es sowas wirklich, für mich heißt es eigentlich, dass ich nur Waren zurückgeben kann die auch Mängel aufweisen, und nur dann kann man einen Nachlass fordern. Oder es gibt diese Niedrigpreisgarantie, vergleichbares Produkt woanders günstiger= Geldzurückblabla…
Eigentlich juristisch und formal eine Erpressung und damit strafbar. Den Kunden würde ich künftig sperren
sind nur meine Gedanken, will natürlich hier keinen Zeigefinger erheben, sondern eigentlich “nur solidarisch” den Kopf mitschütteln.
PS, bin heute zufällig auf diesen Blog und Deinen Shop gestoßen, und finde die Idee ganz toll. Werde meinem Mann heute abend den Shop zeigen.
Also bis bald.
mithrase