Neue Goal Zero Yeti Powerstationen

Goal Zero hat zum Ende Januar 2024 neue Yeti Powerstationen in den USA auf den Markt gebracht. Diese gibt es in drei unterschiedlichen Größen: den Yeti 300, den Yeti 500 und den Yeti 700. Die Bezeichnungen stehen traditionsgemäß für die jeweilige Kapazität der Geräte.

Was ist neu?

Goal Zero macht mit den neuen Yeti Powerstationen endlich den Sprung zu einer modernen Akku-Technologie und stattet die Yetis mit einem LifePo-Akku aus. Dieser ermöglicht eine höhere Zyklenzahl von ca. 4000 Zyklen und damit einer Lebensdauer von bis zu 10 Jahren. Kleiner Nachteil ist, dass diese Akkus nicht für kalte Temperaturen geeignet sind. So lassen sich die Yetis erst ab 0 Grad wieder aufladen (entladen bis -20°C).

Neu ist der IPX4-Spritzwasserschutz. Die Yetis sind mit einer Schutzklappe ausgestattet, die die offenen Anschlüsse verdeckt. So ist der Yeti vor Staub und Spritzwasser geschützt.

Die Yeti Powerstationen bringen nun auch mehr Leistung mit. So gibt bereits das kleinste Modell, der Yeti 300, eine dauerhafte Ausgangsleistung von 350W, der Yeti 500 500W und der Yeti 700 600W. An der 12V-Buchse kommt eine stabilisierte Spannung von 13,5V und eine Leistung von 133W.

Die Yeti-Baureihe lässt sich nun deutlich schneller an der Steckdose aufladen (z.B. der Yeti 300 von 0% bis 100% in 50 Minuten). Dabei setzt Goal Zero weiterhin auf den bewährten 8mm-Anschluss. Bereits gekaufte KFZ-Ladegeräte können also weiterhin benutzt werden.

Auch die kleinen Yeti Powerstationen sind nun per App steuerbar. So können Sie Anschlüsse an- und ausschalten aber auch Ladeprofile festlegen, um z.B. den Akku schonend aufzuladen.

Fazit

Sehr lange hatte man von Goal Zero nichts gehört. Wie bei einem guten Musik-Album musste man sich für lange Zeit gedulden, damit Fortschrittliches entsteht. Ich denke, es hat sich gelohnt! Der gewöhnliche Anwender wird vermutlich einen IPX4-Schutz nicht benötigen (ich hatte noch nie einen Yeti mit wasser- oder staubbedingtem Defekt auf dem Tisch), aber es schadet sicher nicht, dass das Gerät nun noch besser geschützt ist.

Wenn Goal Zero auch mit den neuen Yeti Powerstationen bekannte Qualität und ruhige Geräte liefert, kann man sich wirklich freuen! Ach ja, es ist aktuell noch nicht bekannt, wann die Geräte in Europa erscheinen.

Hier gibt es noch ein kleines Filmchen:

Hier geht es zu den bisherigen Modellen: Yeti 200X und Yeti 500X

Ein kleiner Blick aufs Jahr und ein großes Dankeschön an Euch!

Zum Jahresende ist es einmal Zeit, „Danke“ zu sagen. 2023 war für mich ein schwieriges Jahr, mit einem Umsatzeinbruch von 70%. Ich danke insbesondere meinen Stammkunden und gewerblichen Kunden, die mir in diesen Zeiten die Treue gehalten haben.

Das Jahr begann schon schwierig, als ich vom Kraftfahrtbundesamt abgemahnt wurde, weil ich keine für Kfz zugelassenen Leuchtmittel verkauft habe. Ich habe ein Ordnungsgeld bezahlt und den Verkauf eingestellt. Aus meiner Sicht ist es reine Willkür, denn bei Ebay und Amazon werden diese Leuchtmittel – meist von chinesischen Händlern – seit Jahren tausendfach verkauft.

Im Markt gab es einen großen Preisverfall für Produkte, die ich teuer eingekauft habe. Meine Großhändler haben ihre Produkte teilw. günstiger an Endverbraucher verkauft, als an ihre Händler. Da hat man dann keinen Spielraum mehr. 🙁

Aber das Leben ist zu kurz, um sich hierüber aufzuregen. Schließlich ging es in diesem Jahr vielen Menschen wirklich schlecht.

Neben dem Ukraine-Krieg gibt es nun einen Krieg in Israel mit schrecklichen Folgen für die Menschen. Die Flüchtlingsströme werden immer größer und in Sachen Klima bewegt sich gefühlt nichts…

Auch in meinem näheren Umfeld gab es schreckliche Ereignisse, wie z.B. die Sturmflut, die an der Ostseeküste verheerende Auswirkungen hatte und hat. Oder der Bioland-Hühnerhof in meiner Nachbarschaft, der 4000 Hennen wegen der Vogelgrippe töten musste. Diese Menschen stehen vor ganz anderen Herausforderungen!

Auch wenn so ein Jahreswechsel nur eine Kalendergeschichte ist, wünsche ich Euch und mir, dass das kommende Jahr besser wird! Macht es Euch gemütlich und genießt ein paar ruhige Tage!

Hilfe, mein Solarmodul lädt nicht mehr!

Im Laufe meiner 14 Jahre in der Solarbranche habe ich diesen Satz einige Male gehört. Grund genug, einmal mögliche Fehler im Einsatz von Solarmodulen niederzuschreiben. Wenn ein Solarmodul nicht mehr lädt, ist es nicht immer gleich defekt. Mögliche Ursachen, warum kein Strom mehr fließt, sind hier zusammengefasst. Dabei geht es insbesondere um den Einsatz von starren oder faltbaren Solarmodulen in Verbindung mit einem Laderegler oder einer Powerstation.

Grundsätzliche Fehler

Das Internet ist leider voll von unseriösen Angeboten. Auf der Suche nach vermeintlichen Schnäppchen, kauft man Produkte, die nur unzureichend funktionieren oder die versprochene Leistung bringen.

Genaues Hinschauen hilft auch z.B. bei Ebay-Angeboten, wo z.B. ein Solarmodul mit 30W angeboten wird, jedoch in den technischen Details ein Nennstrom von 2,1A bei 12V angegeben ist. Das sind 2,1A x 12V = 25,2W.

Dann lohnt sich noch ein Blick auf die Modulmaße. Das Modul hat eine Größe von 42 x 19 cm (übliche 30W-Module sind deutlich größer). Damit müsste das Modul einen extrem hohen Wirkungsgrad von um 30% haben. Angegeben ist jedoch ein Wirkungsgrad von „bis zu 19%“. Das Modul wird also keine 20W bringen.

Achte beim beim Kauf auch darauf, dass Du das Produkt im Zweifel innerhalb Deutschlands zurücksenden kannst. Dies ist bei ausländischen Anbietern häufig nicht der Fall. So hast Du die Möglichkeit, das Produkt einmal zu testen und ggf. zurück zu senden.

Ich teste jedes neue Solarmodul, bevor ich es in das Sortiment von WattGeizer aufnehme. So ist gewährleistet, dass ein Solarmodul auch die Leistung bringt, die drauf steht. Ach, und dann gibt es noch menschliche Fehler, die man beim Einsatz des Solarpanels machen kann. Hier hat es jemand falsch herum aufgestellt (zur Ehrenrettung muss man sagen, dass es sich um ein bifazionales Modul handelt, das auch auf der Rückseite Sonnenenergie einsammelt). 🙂

 

Umweltfaktoren

Die Leistung von Solarmodulen bemisst sich nach den Standard-Testbedingungen (STC). Diese sehen vor, dass ein Solarmodul bei einer Sonneneinstrahlung von 1000W/qm, einer Modultemperatur von 25°C und einer Luftmasse AM von 1,5 diese Leistung erreicht. Die idealen Bedingungen findet man also an einem kühlen Sommertag mit freiem Himmel vor. Sonne ist nicht gleich Sonne – häufig hat man einen leichten Schleier am Himmel. Damit hat man immer noch Sonnenschein, aber eine geringere Sonneneinstrahlung. So bringt ein 100W-Modul in diesem Falle nur knapp über 80W Leistung.

Bei einem intensivem Himmelsblau ist hingegen eine Einstrahlung von über 1000W/qm möglich.

Ein weiterer – häufig unterschätzter Aspekt – ist die Umgebungstemperatur. Ein kristallines Solarmodul kann sich im Sommer auf 60-70°C erhitzen. Der Temperaturkoeffizient liegt bei kristallinen Solarmodulen bei circa -0,4 Prozent pro einem Grad Celsius. D.h. ein 100W-Solarmodul, das sich auf 60 Grad erhitzt, bringt nur noch 100W – (60°-25°) x 0,4 = 86W. Rechnen wir den Wolkenschleier von oben noch hinzu, haben wir einen Ertrag von 66W.

Modulposition

Mit der falschen Positionierung des Solarmoduls kann man viel Leistung verlieren. Da ich diesen Text für diejenigen schreibe, die das Modul eher mobil einsetzen, gibt es hier einen einfachen Rat: Richte das Modul so aus, dass es am wenigsten Schatten wirft. Schlaumeier legen es jetzt flach auf den Boden. 🙂 Hier haben Sie aber nur um die Mittagszeit den besten Ertrag. Idealerweise stellst Du das Modul in einem Winkel von ca. 30-35° zur Sonne auf. Bei den faltbaren Modulen gibt es integrierte Stützen, die dies erleichtern.

Aufladen hinter einer Fensterscheibe

Ich muss gerade an eine Kundin denken, die Ihre Solar-Falttasche aufs Bett gestellt hat und sich wunderte, warum kein Strom herauskam. Sie schickte mir Fotos auf denen zu sehen war, dass hinter einer mit Blumentöpfen vollgestellten Fensterscheibe geladen werden sollte. Es kam kaum Sonnenstrahlung beim Modul an.

Wenn Du tatsächlich hinter einer Fensterscheibe aufladen möchtest, rechne damit, dass Dir mindestens 20-30% an Leistung verloren gehen. Für eine andere Kundin habe ich einmal hinter einer zweifach verglasten Fensterscheibe und direkt in der Sonne gemessen. Hinter der Scheibe konnte ich eine Sonneneinstrahlung von 179W/qm messen. In der direkten Sonne hingegen 638W/qm. Dementsprechend niedrig ist die Leistung hinter der Scheibe ausgefallen:

Es empfiehlt sich also immer, das Solarmodul in die direkte Sonne zu stellen.

Lade-Begrenzung in Powerstation

Wird das Solarmodul in Zusammenhang mit einer Powerstation genutzt, kann auch hier ein möglicher Fehler liegen. Einige Powerstationen bieten die Möglichkeit den Ladestrom per App zu regeln. Dies wird ermöglicht, um den Akku bei der Aufladung zu schonen (langsame Ladung und niedrigere Zelltemperatur schonen den Akku).

Hier kann es dann vorkommen, dass z.B. eine Ladeleistung von 100W eingestellt ist und ein 200W-Solarmodul an der Powerstation hängt. Die Leistung wird dann bei 100W gedrosselt. Auch hier gibt es einen Fall aus der Praxis. Eine Kundin reklamierte die Leistung Ihres 180W-Moduls (max 108W). Es wurde das Modul und ein Adapter getauscht. Am Ende hat sich herausgestellt, dass sie die Ladeleistung an der EcoFlow River Pro auf 110W begrenzt hatte.

Ladebegrenzung durch Auto-Modus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls sollte überprüft werden, ob in der EcoFlow-App unter „Gleichstrom-Modus“ das „Aufladen mit Sonnenenergie“ eingestellt ist, ansonsten läuft der PKW-Modus mit eine Ladung von max. 80W.

Irritierende Anzeige von Ladereglern

Solar-Laderegler, die sich per Bluetooth auslesen lassen, sind eine prima Sache. Blöd nur, wenn es hierbei irritierende Angaben gibt, wie z.B. beim Victron Smart Solar-Laderegler: Hier zeigt der Regler im Bereich „Solar“ nicht die tatsächliche Solarleistung des Moduls, die zur Verfügung steht, sondern die Leistung, die das Modul an die Batterie abgibt.

Auch hier wurde mir schon mal ein Solarmodul zurückgeschickt, weil die Angaben falsch interpretiert wurden.

Verkabelung

Bei der Verkabelung ist auf ausreichend große Querschnitte zu achten. Für die Berechnung des Kabelquerschnittes gibt es im Internet gute Angebote. Wenn man einen zu geringen Kabelquerschnitt wählt, sind Verluste im einstelligen Prozentbereich zu befürchten. Schlimmer sind schlecht gecrimpte Kontakte. Ich hatte mal eine Modulreihe von Wattstunde, bei denen die Anderson-Stecker miserabel gecrimpt waren.

In solchen Fällen gibt es beim Kunden Wackelkontakte oder die Module liefern überhaupt keinen Strom mehr. Wenn also kein Strom mehr an der Powerstation oder Batterie ankommt, ziehe einfach mal an den Kontakten. Vielleicht kommt Dir ein Kabel entgegen.

Defektes Solarmodul

In seltenen Fällen kann es natürlich auch vorkommen, dass das Solarmodul kaputt ist. Das ist bei starren Rahmenmodulen so gut wie nie der Fall. Bei mobilen Modulen, die häufig auf- und abgebaut werden und nicht so gute Wettereigenschaften wie ein Rahmenmodul besitzen, sind Defekte häufiger.

Wenn alle oben genannten Faktoren ausgeschlossen werden können, sollte das Solarmodul durchgemessen werden. Hierfür nimmt man sich ein Multimeter und misst – bei perfekten Bedingungen – an den Steckern die Leerlaufspannung. Auf dem Multimeter wird hierfür die Gleichspannung V⎓ im Messbereich 200 gewählt. Dann wird das rote Kabel an + und das schwarze an – gehalten. Du kannst dann die Leerlaufspannung des Solarmoduls mit der Spannung in den Technischen Daten  vergleichen.

Um den Kurzschlussstrom zu messen, wird es ein bisschen komplizierter: Hier musst Du + und – des Solarmoduls miteinander verbinden. Keine Sorge, beim Kurzschließen kann nichts passieren (das machen die Solar-Laderegler auch regelmäßig, wenn nicht mehr geladen werden soll). Dann wird mit einem Zangenmultimeter der fließende Strom ermittelt. Hier teste ich bspw. ein defektes 160W EcoFlow-Modul:

Die ermittelten Werte für Leerlaufspannung und Kurzschlussstrom sollten den Angaben des Herstellers entsprechen. Bestenfalls misst Du auch gleichzeitig die Sonneneinstrahlung, denn wie im o.g. Fall ist zwar Sonne da, aber dennoch entspricht die Einstrahlung mit 749W/qm also nur 3/4 der offiziellen Testbedingungen.

Es gibt also viele andere Umstände, warum ein Solarmodul nicht mehr lädt oder nicht mehr die ursprüngliche Leistung bringt. Ich hoffe, ich habe Dir ein, zwei hilfreiche Tipps geben können und freue mich sehr über Deinen Kommentar!

Sunbeam Smart Power Station neu im WattGeizer-Shop

Sunbeam Smart Power StationHej, jag är Sunbeam Smart Power Station och jag är ny i Wattgeizer-butiken. Jag försöker göra dig lycklig!
Das war Schwedisch. Wir begrüßen neu im Shop die Sunbeam Smart Powerstation aus Schweden. Der 145Wh große LiFePo4-Akku versorgt über die KFZ-Buchse Kühlboxen und andere 12V-Verbraucher. Handy, USB-C-Laptop und Tablet können auch angeschlossen werden. Herzlich Willkommen!

EcoFlow vs. Goal Zero – Die Powerstationen im Überblick

Seit ich WattGeizer.com im Jahr 2009 gegründet habe, haben mich auch Goal Zero-Powerstationen begleitet. Damals sah die kleinste Powerstation noch aus wie eine Boje und beherbergte einen klassischen AGM-Akku. Die Speicherkapazität war sehr gering, aber man konnte schon damals 230V-Geräte anschließen. Die größte Umstellung erfuhren die Goal Zero Powerstationen mit dem Umstieg auf die Lithium-Technologie. Sie wurden leichter und leistungsfähiger und damit noch attraktiver für den Freizeit-Bereich. Weltweit wurden Tausende Powerstationen verkauft.

Dies wurde auch von einem Startup-Unternehmen namens EcoFlow erkannt, das sich Ende 2016 gegründet hat. Mit einer Crowdfunding-Kampagne sammelte man Geld ein, um die ersten Geräte zu finanzieren. Risikofreudige Kunden von mir, haben mir seinerzeit berichtet, für verhältnismäßig wenig Geld eine Powerstation erhalten zu haben. Als Händler ist man nicht ganz so risikofreudig (da spielen die Einhaltung von Normen, die Produkthaftung etc. eine Rolle).

Permanent wurden die Produkte optimiert und die Baureihe ausgeweitet, so dass mittlerweile eine ernstzunehmende Konkurrenz zu Goal Zero herangewachsen ist. Das hat auch Goal Zero erkannt und adhoc die Garantiedauer für die Yeti X-Baureihe von einem Jahr auf zwei Jahre erweitert (steht online, in den Bedienungsanleitungen noch nicht). Die Ecoflow-Produkte werden standardmäßig mit zwei Jahren Herstellergarantie verkauft. Sie sind sehr leistungsfähig und werden zu einem fairen Preis angeboten.

Ich verkaufe die EcoFlow-Powerstationen seit Mitte 2021 und habe für alle Interessenten eine Übersicht erstellt, die die Leistungsmerkmale von EcoFlow- und Goal Zero-Powerstationen gegenüber stellt. Machen Sie sich selbst ein Bild und entscheiden, welche Powerstation für Sie optimal ist. Gerne berate ich Sie hierzu!

EcoFlow vs. Goal Zero Powerstationen im Überblick

EcoFlow vs. Goal Zero Powerstationen im Überblick

Hier kommen Sie zu den EcoFlow-Powerstationen auf WattGeizer.com

Problem am USB-Port des Goal Zero Yeti 200X beheben

Ich habe bisher knapp 50 Stück der Goal Zero Yeti 200X verkauft und es haben sich bereits fünf Kunden gemeldet, die Probleme beim Laden von USB-Geräten haben. Sie haben angegeben, dass das Kabel nicht richtig sitzen würde und dass es am USB-Port des Yeti einen Wackelkontakt geben würde.

Ich habe also die Yetis von den Kunden untersucht und….konnte keinen Fehler feststellen. Und hier liegt schon die Lösung am Problem: Der Yeti 200X scheint sehr empfindlich zu sein, was das USB-Kabel angeht, insbes. bei Apple-Kabeln. Es hilft nur, ein anderes USB-Kabel einzusetzen. Seitdem ich von der Problematik erfahren habe, statte ich alle Yeti 200X mit meinem 3in1-USB-Kabel aus. Damit funktioniert auch die Aufladung von Apple-Produkten.

Du hast das gleiche Problem an Deinem Yeti 200X? Dann schreibe Goal Zero an support@goalzero.com. Die kennen es nämlich nicht.

Wenn die LED-Lampe flackert, brummt oder zerschießt…

Es kommt vor, dass sich Kunden bei mir melden, die Niedervolt-LED-Leuchtmittel gekauft haben und die LED-Lampe nach dem Austausch flacket, brummt oder sich bereits verabschiedet hat. Die Ursache für solche Phänomene liegen meist im falschen Trafo oder Dimmer begründet. In 99% der Fälle wurde ein Halogen-Trafo eingesetzt, der eine sog. „Mindestlast“ hat. Auf den Trafos steht dann z.B. „20 bis 500VA“. Wenn der Gesamtverbrauch der am Trafo eingesetzten LED geringer als die Voltampere-Spanne ist, gibt es eine nette Lichtshow. Das Flackern der LED kann man verhindern z.B., indem man entweder die Last erhöht und LED- und Halogen-Leuchtmittel im Mischbetrieb verwendet. Das ist allerdings aufgrund der unterschiedlichen Lichtströme und Lichtfarben nicht ratsam. Besser ist der Einsatz eines LED-Trafos.

Bei elektronische Halogentrafos können kurzzeitig Spitzenspannungen auftreten, die höher als 12V liegen. Diese Spannungen können die LED-Leuchtmittel „zerschießen“. Ich hatte einen Kunden, der sich sukzessive alle sechs Leuchtmittel an einem Halogentrafo zerstört hat. Bei einem Leuchtmittelpreis von über 10 Euro gibt es durchaus schönere Verwendungen für sein Geld.

Bei Dimmern gibt es ebenfalls die o.g. Mindestlast. Wenn Sie also planen, von Halogen-Leuchtmitteln auf LED-Leuchtmittel umzusteigen sollten Sie auf jeden Fall den Einsatz eines LED-Trafos und ggf. eines LED-Dimmers in Ihre Planung einbeziehen. Die LED-Trafos haben in der Regel keine oder nur eine geringe Mindestlast und geben eine konstante Spannung von 11,5-12V aus. Die Leitungslänge darf 2m nicht überschreiten!
In meinem Shop finden Sie einen LED-Trafo ohne Mindestlast bis 20W, bis 40W und bis 70W Last für den flackerfreien Betrieb von LED Lampen.

Eine weiterer möglicher Grund, warum eine LED Lampe flackert oder flimmert (auch oft erst nach ein paar Minuten) kann ein zu niedrig dimensionierter Trafo sein. Üblicherweise gilt die Regel Verbrauch + 20% = Last des Trafos. Wenn man also 4 Leuchtmittel á 5W hat, rechnet man 4*5*1,2= 24W. Diese Regel gilt aber nicht immer… LED-Leuchtmittel haben neben der eigentlichen Nenn- oder Wirkleistung eine sog. Blindleistung. Zusammen bilden sie die Scheinleistung. Und nach dieser muss ein Trafo ausgelegt werden.

Hat ein LED-Leuchtmittel einen Leistungsfaktor (Powerfaktor) von 0,5, so muss zu der eigentlichen Nennleistung nochmals der gleiche Wert als Blindleistung hinzugerechnet werden. Die Rechnung von oben müsste also nun 4*5*2= 40W lauten. Die meisten meiner Leuchtmittel haben einen Powerfaktor von > 0,8, so dass diese Probleme mit der Pauschalrechnung nicht auftreten. Sollten Sie einmal ein Niedervolt-Leuchtmittel kaufen, gucken Sie für die Trafoauslegung auch auf den Leistungsfaktor!

Goal Zero KFZ-Ladegerät für alle Yetis & Sherpas

Viele meiner Kunden haben auf dieses Produkt gewartet: Das KFZ-Ladegerät von Goal Zero. Es ist für alle Yeti- und Sherpa-Powerstationen geeignet. Goal Zero war dazu gezwungen, das alte Gerät aus dem Markt zu nehmen, weil es für den Strombedarf der Lithium-Baureihe nicht ausgelegt war. Vorsorglich hat man diese auch nicht mehr für die konventionellen Yetis mit Bleiakku angeboten. Seitdem gab es – immerhin für zwei Jahre – keine Möglichkeit, die Goal Zero-Powerstationen aufzuladen.

Nun gibt es ein nicht ganz günstiges KFZ-Ladegerät, das aber immerhin mit bis zu 120W alle von Goal Zero angebotenen Powerstationen aufladen kann. Damit hat es eine höhere Leistung als die 230V-Netzteile (80W) der Lithium-Yetis. Bis die leistungsfähigeren Netzteile erscheinen, ist dies also die beste Möglichkeit, seinen Yeti ohne Solarmodul aufzuladen. Mitgedacht hat Goal Zero auch insofern, dass die Leitungslänge nun 3 Meter beträgt. Das alte Ladegerät war ein paar Zentimeter lang. Nun ist es möglich, die Powerstation während der Fahrt sicher im Fahrzeug zu platzieren.

>> Zum Goal Zero KFZ-Ladegerät im Shop.

Neu ist ebenfalls ein weiteres Gerät von Goal Zero: Der Spannungskonverter (DC zu DC), der am 12V-Ausgang der Lithium-Yetis eine geregelte 12V-Spannung ausgibt. Bedingt durch zusammengesetzte Lithium-Zellen, erreicht der Yeti Lithium bei Volladung eine Spannung von 12,2V. Diese baut mit der Entladung relativ schnell ab:

100% 12,2V
82% 11,6V
70% 11,2V
40% 10,7V
28% 10,6V
6% 10,2V

Wenn Sie nun ein Funkgerät oder eine Kühlbox mit Batteriewächter betreiben, schaltet sich das Gerät frühzeitig ab. Das dürfte bei spätestens 11,2V der Fall sein. D.h. der Yeti hat noch ca. 70% Kapazität und kann trotzdem die Geräte nicht mehr betreiben. Ein echtes Manko und für einige Interessenten ein KO-Kriterium, sich keinen Yeti Lithium zuzulegen. Mit diesem DC- zu DC-Wandler wurde Abhilfe geschaffen. Hier hat Goal Zero allerdings die zahlreichen Benutzer eines Yeti 400 Lithium vergessen… Der Spannungswandler lässt sich hier nicht anschließen. Mit diesem KFZ-Powerstecker gibt es jedoch einen Workaround, wenn ich hieran Anderson Powerpole-Stecker anbringe.

Update: Für die X-Baureihe, also u.a. auch den Yeti 500X, ist ein Spannungswandler nicht mehr nötig. Die Powerstationen geben alle eine geregelte Spannung aus. Das KFZ-Ladegerät ist für die X-Baureihe und die bereits angekündigten Nachfolgemodelle geeignet.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Liebe Kundinnen und Kunden,

ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest, gemütliche Stunden und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Gleichzeitig möchte ich Ihnen für Ihren Einkauf in meinem Shop danken! Das Jahr 2018 war wohl das erfolgreichste Jahr bisher.

Ende des letzten Jahres habe ich den Verkauf über das allmächtige Amazon komplett eingestellt. Statt mich über den Quasi-Monopolisten zu ärgern und meine Produkte nach Polen oder Tschechien zu verlagern, konzentriere ich mich nun lieber voll und ganz auf meine Shop-Kunden. Es macht mir sehr viel Spaß, Sie zu beraten und Ihnen ein optimales Produkterlebnis zu bieten.

Vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr wieder. Ich würde mich freuen!