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Warum ein Solar-Batterieschutz?

Ein Solar-Ladegerät für Autobatterien wird auch "Solar-Batterieschutz" genannt. Er erfüllt die Aufgabe, die Autobatterie während der Standzeit solar aufzuladen. Diese wird normalerweise von der Lichtmaschine während der Fahrt aufgeladen. Steht das Motorrad, der PKW oder Campingwagen lange Zeit, entlädt sich die Autobatterie durch angeschlossene Verbraucher und durch eine Selbstentladung. Hier kommt das Autobatterie Solar Ladegerät ins Spiel: Er sorgt für eine permanente Ladeerhaltung der Autobatterie. 


Im Winter, wenn es schön kalt ist, stellt die Autobatterie nicht so viel Kapazität zur Verfügung wie im Sommer. Teilweise ist der Kapazitätseinbruch beträchtlich. So stehen bei -18° C nur ca. 50% der normalen Batterie-Kapazität zur Verfügung. Wenn der PKW nun für längere Zeit steht, kommt es zur weiteren Entladung der Batterie. Dafür sorgt einerseits - wie bei allen Batterien und Akkus - eine Selbstentladung und andererseits der Entladestrom durch Verbraucher. Die typische Entladung eines modernen PKW liegt bei ca. 85mA. Das sind ca. 2Ah pro Tag. Diese gilt es optimalerweise wieder auszugleichen.


Der Anschluss eines Solarladegerätes an die Autobatterie ist sehr einfach. Liegt Spannung auf der KFZ-Buchse auch wenn der PKW ausgeschaltet ist, reicht es aus, den Zigarettenanzünder-Stecker des Batterieschutzes in die KFZ-Buchse zu stecken. Liegt keine Spannung an, wird das Ladegerät direkt an der Autobatterie angeschlossen (mit Krokodilklemmen oder Ringösen).


Welche Leistung muss ein Solar-Batterieschutz haben? 

Die Herstellerangaben der Solarmodule beziehen sich immer auf eine Sonneneinstrahlung von 1000W/m2. Blöd nur, dass diese Sonneneinstrahlung im Winter nie erreicht wird. Die Strahlungsintensität beträgt dann ca. nur 20% im Vergleich zum Sommer. So liefert ein Solar-Batterieschutz mit 5 Watt ca. 1-2 Watt Maximalleistung im Winter. Damit erreicht das Ladegerät für die Autobatterie einen Ladestrom von ca. 20-40mA.


Wenn der Solar-Batterieschutz grundsätzlich wenig Leistung hat, sollten Sie darauf achten, dass es sich um amorphe Solarzellen handelt. Diese liefern bei schlechten Wetterbedingungen einen höheren Ladestrom. Weiterhin sollten Sie auf die Kabellänge achten. Denn das Ladegerät sollte im oder am PKW optimal zur Sonne ausgerichtet werden. Dabei muss man ggf. ein paar Meter überbrücken. Im Idealfall parkt man ordentlich und legt den Batterieschutz auf das Armaturenbrett. Bei größeren Lösungen, wie z.B. meinem 30W-Batterieschutz, kann das Modul ganzjährig draußen platziert werden. Die Kabellängen von 5 bzw. 10m sorgen für ausreichend Flexibilität.


Möchten Sie den Batterieschutz lieber im Auto platzieren, bietet sich das 20W-Solar-Set mit einem halbflexiblen Solarmodul an. Dieses hat keine scharfen Kanten und ist sehr leicht zu platzieren. Wenn Sie zusätzlich noch eine Batterie haben, können die Solar-Sets im Sommer dazu nutzen, um Ihr Smartphone, Tablet o.ä. aufzuladen. So können Sie Ihre Investition ganzjährig nutzen.