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Wieder da: Das Solar-Ladegerät “Watt 01″ mit 4,5 Watt & 5000 mA-Powerbank

13 April 2011

Viele, viele Kunden haben mich gefragt, wann das Ladegerät Watt 01 endlich wieder verfügbar sei. Es ist! Am Donnerstag der letzten Woche habe ich die Sendung am Flughafen Hamburg abgeholt und einen mehr oder weniger chaotischen Versand an die Vorbesteller gestartet. ;-) Dabei habe ich mal wieder gemerkt, dass WattGeizer.com der Online-Shop mit den nettesten Kunden ist.

Solar-Ladegerät Watt 01Ich bin wirklich nicht jemand, der laut auf die Pauke haut, aber das Watt 01 setzt neue Maßstäbe. Auf einer Fläche von ca. 22 x 33 cm produziert das Panel einen Ladestrom von 830mA. Diese Energie wird von der im Lieferumfang befindlichen 5000 mAh Powerbank gespeichert. Mit einer vollen Powerbank können Sie ein Standard-Handy ca. 5 Mal und ein iPhone ca. 3 Mal laden. Das Set ist jedoch nicht nur zum Laden von Handys geeignet – auch GPS- und Navigationsgeräte, PDAs und alle weiteren Geräte mit 5V-Ladespannung (USB) und max. 1A Ladestrom lassen sich damit laden. Wenn Sie ein iPad damit laden möchten, kann ich Ihnen statt der 1A-Powerbank eine 1,5A Powerbank liefern (6 Euro Aufpreis).

Das Solar-Ladegerät ist für alle Menschen geeignet, die viel unterwegs sind und nicht immer eine Steckdose im Zugriff haben. Aber auch Zuhause kann man das Watt 01 sinnvoll einsetzen. Da es an allen vier Ecken mit Saugnäpfen ausgestattet ist, kann man es sehr einfach am Fenster anbringen. Die Ladeleistung wird hinter der Glasscheibe kaum beeinträchtigt und wenn man ein sonniges Fenster Richtung Süden hat, kann man das ganze Jahr über kostenlos sein Handy laden. Perfekt!

Denkbar ist natürlich auch der Einsatz im Auto oder Wohnmobil. Einfach ins Fenster klemmen und abends Handy & Co aufladen. Für den Außeneinsatz empfiehlt es sich, die vier Saugnäpfe aus dem Solarpanel herauszunehmen. Damit legt man 4 Ösen frei, die sich ideal dazu eignen, das Panel zu befestigen.

 

 

Z.B. mit Spanngurten (nicht im Lieferumfang) am Fahrradgepäckträger. Das geht natürlich auch dann noch, wenn Gepäcktaschen auf dem Fahrrad befestigt sind. Man sollte jedoch schnell einen Regenschutz zur Hand haben, für den Fall, dass es richtig runterprasselt. Das Gerät ist zwar spritzwassergeschützt, sollte aber nicht einem permanenten Regen ausgesetzt sein, denn Wasser könnte in die USB-Ladebuchse laufen und die Elektronik beschädigen.

 

Eine häufig gewählte Anwendungsmöglichkeit ist die Befestigung am Rucksack. Hier kommt die Befestigungslasche des Panels zum Einsatz, mit der das Panel am Tragegriff befestigt wird. Allerdings ist bei zu kleinen oder wenig gefüllten Rucksäcken (wie auf unserem Foto zu sehen) die optimale Ausrichtung gen Sonne gefährdet. Hier sollte das Panel ebenfalls mit Spanngummis an der Rucksackoberseite befestigt werden.

 

 

 

Zur zusätzlichen Arretierung gibt es an der Unterseite des Panels “Krokodilklemmen” mit kräftigen Sägezähnen. Diese beißen sich an allen möglichen Stoffen fest.

 

 

 

 

 

Das Solar-Ladegerät wird mit folgenden Adaptern geliefert:

1. Nokia (3,5 mm)
2. Nokia (2,0 mm)
3. Micro-USB (z.B. für Motorola Razr, Samsung S8300, G810)
4. Sony-Ericsson D750i, K750i, W580i, W800i, W900i, W960i, K850i, J220i
5. Mini-USB-Adapter (z.B. für Motorola V3, MP3-Geräte)
6. iPhone 3G, 3Gs, iPod
7. Samsung G600, U800, U900, J700, J750
8. LG KG800, KM900, KU990

[Edit 28.4.2011] In Form eines Fotos hat mir Dominik aus der Schweiz eine weitere Anwendungsmöglichkeit mitgeteilt: Er benutzte das Watt 01 für seine Snowboard-Tour im Kanton Graubünden. Dort hat er auf 2.524 Metern seine Powerbank geladen, während er sich in der Hütte des Schweizer Alpen Clubs aufhielt. Vielen Dank fürs Foto!

Handy, iPhone oder Powerbank am Fahrraddynamo laden – der KECharger macht’s möglich

4 September 2010

Eine echte Alternative zu unseren Solar-Ladegeräten sind Dynamo-Ladegeräte. Es gibt USB-Dynamo-Ladegeräte, die angeschlossene Akkus per Handkurbel laden und es gibt welche, die laden den internen Akku mit Fußpedalen (siehe POWERplus Cougar). Das liest sich anstrengend und ist es letztendlich auch – beim Cougar muss man z.B. 9 Stunden in die Pedale treten, um sein Netbook 2,5 Stunden laden zu können . Eine wesentlich entspannendere Methode ist das Laden von Handy, iPhone oder Powerbank am Nabendynamo des Fahrrads.

Diese Möglichkeit bietet der KECharger bike. Der KECharger wird direkt am Nabendynamo des Fahrrads angeschlossen und mit Kabelbindern am Rahmen befestigt. Das Dynamo-Ladegerät gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, bzw. mit unterschiedlichen Anschlüssen. Darunter befinden sich:
- USB A-Buchse (normale USB-Buchse)
- Mini-USB-Stecker
- Micro-USB-Stecker
- iPhone 2G/3G
- iPhone 3GS/4G
- Nokia 2 mm
- Nokia 3,5 mm

Das Ladesystem ist vor allem auf längeren Fahrradtouren dazu geeignet, die mobilen Geräte – auch fernab der Zivilisation – am Laufen zu halten. In Verbindung mit einer Powerbank eingesetzt, lassen sich die Geräte auch dann laden, wenn man die Energie wirklich benötigt. Die Preise für den KECharger bike reichen von 49,95 Euro (Mini USB) bis 69,95 Euro (iPhone 3GS/4G). Ergänzend zum KECharger bieten sich eine Universal-Halterung oder eine spezielle iPhone-Halterung für das Fahrrad an.

Solar Ladegeräte im Test

8 Juli 2010
Ich erhalte häufig Anfragen zum richtigen Solar-Ladegerät. Ab und an kommt es auch vor, dass Kunden ein Solar-Ladegerät kaufen und dann enttäuscht sind, wenn der Akku nicht innerhalb von 2-3 Stunden geladen ist.
Grundsätzlich gilt:
- versuchen Sie nicht, Solar-Ladegeräte unter künstlichem Licht zu laden. Das macht keinen Sinn (Lichtstärke Sonne: 2 x 1027 cd // Lichtstärke Glühlampe mit 100 W: 110 cd).
- starre Ladegeräte eignen sich für den stationären Betrieb
- flexible Ladegeräte eignen sich für den mobilen Einsatz
- alle angegebenen Ladezeiten verstehen sich bei voller Sonneneinstrahlung von Mai-Sep
- in der Regel gilt: je kleiner das Solarpanel, desto länger die Ladezeiten (siehe hierzu auch den Bericht Solarzellen als Marketing-Trick)
Gerade im letzten Punkt zeigt sich das Dilemma: Möchte man ein leistungsfähiges Solar-Ladegerät z.B. auf eine Trekking-Tour mitnehmen, benötigt man ein großes Panel aber ein kleines Packmaß bei  geringem Gewicht.
Dieser kleine Bericht soll Ihnen dabei helfen, das für Sie geeignete Gerät zu finden. Eine aktualisierte Version (2012) erhalten Sie hier. Wir konzentrieren uns dabei auf die flexiblen, bzw. mobilen Ladegeräte und starten gleich mit dem kleinsten aller Modelle:
1. Das iPhone-Solar-Ladegerät hat einen integrierten 1.000 mAh-Akku, der sich sowohl per Sonnenenergie als auch am Rechner per USB-Kabel (hängt dran) laden lässt. Wie wir eben gelernt haben, bedeutet ein kleines Solarmodul auch längere Ladezeiten. Für dieses Gerät liegt die Ladezeit bei etwa 14 Stunden.  Es ist also notwendig, das Gerät regelmäßig der Sonne nach auszurichten.
Wer in der Wildnis auf unabhängige Stromversorgung angewiesen ist, sollte also nicht unbedingt auf dieses Ladegerät setzen. Es eignet sich aber hervorragend als Zweitakku, bzw. als Ersatzakku. Es ist vor allem für Stadtmenschen interessant, die den Akku z.B. im Biergarten aufladen (endlich hat man ein Argument für 14 Stunden Biergarten ;-) ). Wir haben es derzeit nicht mehr im Online-Shop.
Solar-Ladegerät 4 Seasons2. Das zweite Gerät gehört in die Kategorie “Technikschrott” und wurde aus dem Grunde wieder aus unserem Shop ausgelistet. Es handelt sich dabei um das Gerät “4 Seasons” und hat uns eine Ausfallrate von ca. 25% beschert. Der Grund lag in den häufigsten Fällen am labilen Grundaufbau des Gerätes. Entweder konnte man die USB-Buchse samt Platine in das Gerät “reindrücken” oder die Solarzelle fiel aus der Umhausung heraus. Mittlerweile gibt der deutsche Distributeur eine Ladeezeit von 60 Stunden an, womit sich das Ladegerät selbst disqualifiziert.
Freeloader Solar Ladegerät3. Als drittes Gerät möchten wir das Freeloader Solar-Ladegerät vorstellen: Es besteht aus einem 1.000 mAh-Akku, der über zwei “Solar-Flügel” geladen wird. Das Freeloader Solar-Ladegerät wird mit 11 Adaptern für verschiedene Handy-Modelle und mobile Geräte (siehe Adapterliste) geliefert. Das Gerät ist etwas größer als das iPhone-Ladegerät aber da es sich zusammenstecken lässt immer noch so klein, dass es gut auf Reisen oder Wander-Touren mitgenommen werden kann. Diese Raffinesse hat dem Freeloader Solar eine Auszeichnung mit dem “britischen Energiepreis” beschert.
Freeloader Superlader verkürzt die LadedauerDie Ladezeit liegt per USB bei ca. 3 Stunden und per Solarpanele bei ca. 8 bis 9 Stunden. Wem das zu lange dauert, der sollte zum optionalen Zubehör, dem Freeloader Superlader greifen. Dabei handelt es sich um ein Solarpanel mit 1,5 Watt Leistung. Es verfügt über einen USB-Anschluss und kann am Rucksack, Fahrradgepäckträger oder Zelt gut befestigt werden. Mit dem Freeloader Superlader verkürzt sich die Ladezeit bei optimalen Bedingungen auf ca. 4 Stunden. Den Superlader kann man auch ohne Freeloader einsetzen. Wenn man über ein USB-Ladekabel verfügt, kann man die mobilen Geräte direkt laden. Einziger Nachteil: Da der Superlader über keine Sperrdiode verfügt, muss ausreichend Sonnenlicht vorhanden sein – ansonsten entlädt der Superlader den Akku. Über eine Sperrdiode verfügt das POWERplus Cobra-Panel.
4. Freeloader Solar, Freeloader Superlader und eine Reisetasche ergeben zusammen das Freeloader Globetrotter-Set. Dieses Set ist für alljene geeignet, die Steckdosen-unabhängig ihre mobilen Geräte – nicht unbedenklich täglich – laden möchten. Wer also eine Wandertour oder mehrtägige Bootstour machen möchte und je Woche nur zwei bis drei Mal sein mobiles Gerät laden möchte, sollte zu diesem Set greifen. Der große Vorteil liegt darin, dass man je nach Einsatzzweck entweder nur den Freeloader oder Freeloader + Superlader auf Reisen mitnehmen kann. Für Heavy-User empfiehlt sich darüber hinaus ein Ersatzakku.
Outdoor Solar-Ladegerät POWERplus Cobra5. Dem Freeloader Globetrotter Set sehr ähnlich ist das POWERplus Cobra Solar-Ladegerät. Dieses besteht aus einem Solarpanel – ganz änlich dem Freeloader Superlader, jedoch mit einem Tick mehr Leistung (1,76 Watt statt 1,5 Watt) – und einem 700 mAh-Akku. Das Set ist ca. 20 Euro günstiger als das Freeloader Globetrotter-Set und wird mit 5 Adaptern für Nokia (kleiner Pin), iPhone, Samsung (neuer Typ), Mini-USB und USB-Buchse geliefert. Das Set ist absolut empfehlenswert für das gelegentliche Aufladen Ihrer mobilen Geräte.

 

6. Wir konnten uns nicht verkneifen, ein eigenes Solar-Set zusammenzustellen und haben es – ganz kreativ – “Watt 01” genannt. Natürlich verwenden wir nur das Beste vom Besten: ein 4,5 Watt USB-Solarpanel und eine 5.000 mAh-Powerbank. Damit bieten wir das vermutlich preis-/leistungsstärkste Solar-Set am Markt. Das Set eignet sich aufgrund seiner Kompaktheit ideal für Outdoor und Trekking. Es ist auch sehr gut für zu Hause geeignet: mit den 4 Saugnäpfen lässt sich das Solarpanel am Fenster befestigen und man kann regelmäßig seine mobilen Geräte laden. Die Powerbank bietet zwei USB-Ausgänge mit max. 1A Leistung (an einem Port). Damit können Sie zwei USB-Geräte gleichzeitig laden. Ach ja: 8 Adapter für Handy & Co sind im Lieferumfang enthalten. Mit der 1,5A-Version lässt sich sogar das iPad laden.
Flexcell Sunpack ion+7. Das Flexcell Sunpack 7W ion+ (nicht mehr im Angebot) hat eine maximale Nennleistung von 7 Watt und ist in der Lage, den integrierten 2,4 Ah-Akku innerhalb von 7 Stunden zu laden. Die besagten 7 Watt kann das Modul deshalb liefern, weil es der Sonne mit 90 x 35 cm eine große Fläche bietet. Blöd nur, wenn man diese als starres Modul mit sich herumschleppen müsste… Um seine perfekten Outdoor-Qualitäten unter Beweis zu stellen, wurde das Solarmodul rollbar konzipiert. Dadurch verkleinern sich die Maße im zusammengerollten Zustand auf 35 x 5,5 cm (Breite x Durchmesser). Bei einem Gewicht von 770 Gramm ist es ein idealer Begleiter auf Trekking-Touren.
Größenvergleich der Flexcell SunpacksEs wird mit 11 gängigen Adaptern für viele mobile Geräte geliefert und verfügt darüber hinaus über einen Standard-Zigarettenanzünder-Anschluss. Mit einem geeigneten Adapter können Sie also auch Ihr Netbook oder Laptop aufladen. Für Geräte mit solchen Akku-Dimensionen empfiehlt sich ebenfalls die 14W-Ausgabe dieses Solarmoduls. Die Fläche der 14 Watt-Version beträgt 150 x 35 cm. Wer tagsüber an einem fixen Standort die Möglichkeit zum Laden hat, z.B. beim Camping am Zelt oder Wohnwagen oder bei Bootstouren an Deck, ist mit diesem Solar-Ladegerät bestens bedient. Zusammengerollt ist das 14 Watt-Modul ähnlich kompakt wie die 7 Watt-Version: 35 x 6,5 cm (Breite x Durchmesser) bei 750 Gramm Gewicht. Unsere 14 Watt-Version kann mit einem 68 Wh-Akku geliefert werden (Set-Preis 399 Euro).
Nachfolgende Tabelle gibt nochmals eine gute Übersicht über unsere Outdoor- und Trekking-Solar-Ladegeräte. Von Handy- über GPS- bis hin zu Netbook-Ladegeräten ist alles dabei:

Solar-Ladegeräte in der Übersicht © WattGeizer.com

Solar Ladegerät für den iPod, das iPhone, USB-Geräte

23 Januar 2010
Eines unserer absoluten Lieblinge ist das Solar-Ladegerät für iPhones, iPods und aller USB-Geräte (das Kabel für einen USB A-Stecker wird mitgeliefert). Das Ladegerät kann ebenfalls über USB geladen und hat damit einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen Solar Ladegeräten, denn bei diesen ist die Sonne oftmals die einzige Energiequelle. Nun gut, das ist ja eigentlich auch der Sinn eines Solar-Ladegerätes, aber im sonnenarmen Winter bekommt man den Akku einfach nicht voll!
Ca. 2,5 Stunden lädt das Gerät seinen leistungsstarken Akku mit 1.350 mAh am Computer oder Notebook voll. Das reicht aus, um die meisten Mobilgeräte einmal komplett zu laden (z.B. LG KC910 (1.000 mA)). Zur Steuerung hat das Solar-Ladegerät einen Druckknopf, über den die Ladung und Entladung geregelt wird.
Der Akku ist ein idealer Begleiter auf Reisen. Er ist klein (ca. 6 x 6 cm) und wiegt nur ein paar Gramm, so dass es locker in jede Hosentasche passt.
In der Sonne soll das Solar-Gerät lt. Hersteller-Angabe innerhalb von 7,5 Stunden laden. Das können wir kaum glauben, denn es hätte eine Ladekaleistung von 180 mAh…und das ist bei einem so kleinen Modul sehr unwahrscheinlich. Wir haben die Ladedauer mal auf 10-12 Stunden taxiert und werden spätestens im Sommer mehr berichten. Auf jeden Fall ist es ein netter Begleiter auf der Geschäftsreise oder dem Camping-Wochenende.