Solar Ladegeräte im Test

8 Juli 2010 von Dirk Jes Kommentieren »
Ich erhalte häufig Anfragen zum richtigen Solar-Ladegerät. Ab und an kommt es auch vor, dass Kunden ein Solar-Ladegerät kaufen und dann enttäuscht sind, wenn der Akku nicht innerhalb von 2-3 Stunden geladen ist.
Grundsätzlich gilt:
- versuchen Sie nicht, Solar-Ladegeräte unter künstlichem Licht zu laden. Das macht keinen Sinn (Lichtstärke Sonne: 2 x 1027 cd // Lichtstärke Glühlampe mit 100 W: 110 cd).
- starre Ladegeräte eignen sich für den stationären Betrieb
- flexible Ladegeräte eignen sich für den mobilen Einsatz
- alle angegebenen Ladezeiten verstehen sich bei voller Sonneneinstrahlung von Mai-Sep
- in der Regel gilt: je kleiner das Solarpanel, desto länger die Ladezeiten (siehe hierzu auch den Bericht Solarzellen als Marketing-Trick)
Gerade im letzten Punkt zeigt sich das Dilemma: Möchte man ein leistungsfähiges Solar-Ladegerät z.B. auf eine Trekking-Tour mitnehmen, benötigt man ein großes Panel aber ein kleines Packmaß bei  geringem Gewicht.
Dieser kleine Bericht soll Ihnen dabei helfen, das für Sie geeignete Gerät zu finden. Wir konzentrieren uns dabei auf die flexiblen, bzw. mobilen Ladegeräte und starten gleich mit dem kleinsten aller Modelle:
1. Das iPhone-Solar-Ladegerät hat einen integrierten 1.000 mAh-Akku, der sich sowohl per Sonnenenergie als auch am Rechner per USB-Kabel (hängt dran) laden lässt. Wie wir eben gelernt haben, bedeutet ein kleines Solarmodul auch längere Ladezeiten. Für dieses Gerät liegt die Ladezeit bei etwa 14 Stunden.  Es ist also notwendig, das Gerät regelmäßig der Sonne nach auszurichten.
Wer in der Wildnis auf unabhängige Stromversorgung angewiesen ist, sollte also nicht unbedingt auf dieses Ladegerät setzen. Es eignet sich aber hervorragend als Zweitakku, bzw. als Ersatzakku. Es ist vor allem für Stadtmenschen interessant, die den Akku z.B. im Biergarten aufladen (endlich hat man ein Argument für 14 Stunden Biergarten ;-) ). Wir haben es derzeit nicht mehr im Online-Shop.
Solar-Ladegerät 4 Seasons2. Das zweite Gerät gehört in die Kategorie “Technikschrott” und wurde aus dem Grunde wieder aus unserem Shop ausgelistet. Es handelt sich dabei um das Gerät “4 Seasons” und hat uns eine Ausfallrate von ca. 25% beschert. Der Grund lag in den häufigsten Fällen am labilen Grundaufbau des Gerätes. Entweder konnte man die USB-Buchse samt Platine in das Gerät “reindrücken” oder die Solarzelle fiel aus der Umhausung heraus. Mittlerweile gibt der deutsche Distributeur eine Ladeezeit von 60 Stunden an, womit sich das Ladegerät selbst disqualifiziert.
Freeloader Solar Ladegerät3. Als drittes Gerät möchten wir das Freeloader Solar-Ladegerät vorstellen: Es besteht aus einem 1.000 mAh-Akku, der über zwei “Solar-Flügel” geladen wird. Das Freeloader Solar-Ladegerät wird mit 11 Adaptern für verschiedene Handy-Modelle und mobile Geräte (siehe Adapterliste) geliefert. Das Gerät ist etwas größer als das iPhone-Ladegerät aber da es sich zusammenstecken lässt immer noch so klein, dass es gut auf Reisen oder Wander-Touren mitgenommen werden kann. Diese Raffinesse hat dem Freeloader Solar eine Auszeichnung mit dem “britischen Energiepreis” beschert.
Freeloader Superlader verkürzt die LadedauerDie Ladezeit liegt per USB bei ca. 3 Stunden und per Solarpanele bei ca. 8 bis 9 Stunden. Wem das zu lange dauert, der sollte zum optionalen Zubehör, dem Freeloader Superlader greifen. Dabei handelt es sich um ein Solarpanel mit 1,5 Watt Leistung. Es verfügt über einen USB-Anschluss und kann am Rucksack, Fahrradgepäckträger oder Zelt gut befestigt werden. Mit dem Freeloader Superlader verkürzt sich die Ladezeit bei optimalen Bedingungen auf ca. 4 Stunden. Den Superlader kann man auch ohne Freeloader einsetzen. Wenn man über ein USB-Ladekabel verfügt, kann man die mobilen Geräte direkt laden. Einziger Nachteil: Da der Superlader über keine Sperrdiode verfügt, muss ausreichend Sonnenlicht vorhanden sein – ansonsten entlädt der Superlader den Akku. Über eine Sperrdiode verfügt das POWERplus Cobra-Panel.
4. Freeloader Solar, Freeloader Superlader und eine Reisetasche ergeben zusammen das Freeloader Globetrotter-Set. Dieses Set ist für alljene geeignet, die Steckdosen-unabhängig ihre mobilen Geräte – nicht unbedenklich täglich – laden möchten. Wer also eine Wandertour oder mehrtägige Bootstour machen möchte und je Woche nur zwei bis drei Mal sein mobiles Gerät laden möchte, sollte zu diesem Set greifen. Der große Vorteil liegt darin, dass man je nach Einsatzzweck entweder nur den Freeloader oder Freeloader + Superlader auf Reisen mitnehmen kann. Für Heavy-User empfiehlt sich darüber hinaus ein Ersatzakku.
Outdoor Solar-Ladegerät POWERplus Cobra5. Dem Freeloader Globetrotter Set sehr ähnlich ist das POWERplus Cobra Solar-Ladegerät. Dieses besteht aus einem Solarpanel – ganz änlich dem Freeloader Superlader, jedoch mit einem Tick mehr Leistung (1,76 Watt statt 1,5 Watt) – und einem 700 mAh-Akku. Das Set ist ca. 20 Euro günstiger als das Freeloader Globetrotter-Set und wird mit 5 Adaptern für Nokia (kleiner Pin), iPhone, Samsung (neuer Typ), Mini-USB und USB-Buchse geliefert. Das Set ist absolut empfehlenswert für das gelegentliche Aufladen Ihrer mobilen Geräte.

 

6. Wir konnten uns nicht verkneifen, ein eigenes Solar-Set zusammenzustellen und haben es – ganz kreativ – “Watt 01” genannt. Natürlich verwenden wir nur das Beste vom Besten: ein 4,5 Watt USB-Solarpanel und eine 5.000 mAh-Powerbank. Damit bieten wir das vermutlich preis-/leistungsstärkste Solar-Set am Markt. Das Set eignet sich aufgrund seiner Kompaktheit ideal für Outdoor und Trekking. Es ist auch sehr gut für zu Hause geeignet: mit den 4 Saugnäpfen lässt sich das Solarpanel am Fenster befestigen und man kann regelmäßig seine mobilen Geräte laden. Die Powerbank bietet zwei USB-Ausgänge mit max. 1A Leistung (an einem Port). Damit können Sie zwei USB-Geräte gleichzeitig laden. Ach ja: 8 Adapter für Handy & Co sind im Lieferumfang enthalten. Mit der 1,5A-Version lässt sich sogar das iPad laden.
Flexcell Sunpack ion+7. Das Flexcell Sunpack 7W ion+ (nicht mehr im Angebot) hat eine maximale Nennleistung von 7 Watt und ist in der Lage, den integrierten 2,4 Ah-Akku innerhalb von 7 Stunden zu laden. Die besagten 7 Watt kann das Modul deshalb liefern, weil es der Sonne mit 90 x 35 cm eine große Fläche bietet. Blöd nur, wenn man diese als starres Modul mit sich herumschleppen müsste… Um seine perfekten Outdoor-Qualitäten unter Beweis zu stellen, wurde das Solarmodul rollbar konzipiert. Dadurch verkleinern sich die Maße im zusammengerollten Zustand auf 35 x 5,5 cm (Breite x Durchmesser). Bei einem Gewicht von 770 Gramm ist es ein idealer Begleiter auf Trekking-Touren.
Größenvergleich der Flexcell SunpacksEs wird mit 11 gängigen Adaptern für viele mobile Geräte geliefert und verfügt darüber hinaus über einen Standard-Zigarettenanzünder-Anschluss. Mit einem geeigneten Adapter können Sie also auch Ihr Netbook oder Laptop aufladen. Für Geräte mit solchen Akku-Dimensionen empfiehlt sich ebenfalls die 14W-Ausgabe dieses Solarmoduls. Die Fläche der 14 Watt-Version beträgt 150 x 35 cm. Wer tagsüber an einem fixen Standort die Möglichkeit zum Laden hat, z.B. beim Camping am Zelt oder Wohnwagen oder bei Bootstouren an Deck, ist mit diesem Solar-Ladegerät bestens bedient. Zusammengerollt ist das 14 Watt-Modul ähnlich kompakt wie die 7 Watt-Version: 35 x 6,5 cm (Breite x Durchmesser) bei 750 Gramm Gewicht. Unsere 14 Watt-Version kann mit einem 68 Wh-Akku geliefert werden (Set-Preis 399 Euro).
Nachfolgende Tabelle gibt nochmals eine gute Übersicht über unsere Outdoor- und Trekking-Solar-Ladegeräte. Von Handy- über GPS- bis hin zu Netbook-Ladegeräten ist alles dabei:

Solar-Ladegeräte in der Übersicht © WattGeizer.com

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34 Kommentare

  1. tamer sagt:

    Hallo,

    vielen Dank für den Test. Dieser macht mich leider gerade etwas stutzig. Kann es sein, dass sich in Ihre Vergleichstabelle ein kleiner Fehler auf Grund einer falschen Bemessungsgrundlage eingeschlichen hat? Laut Ihrer Vergleichstabelle würden die Flexcell-Geräte bei 5V entnnahme nur 450/900 mA abgeben und die Solar-Ladedauer bei einem 1000mAh Akku dadurch ca 2h dauern. Es verwundert mich nämlich dass watt-01 bei ca 4,5 Watt Leistung 850mA abgibt und Flexcell bei 7 Watt nur 450 mA.

    Viele Grüße aus München

  2. Dirk Jes sagt:

    Moin Tamer,
    zunächst vielen Dank für den berechtigten Hinweis. Die Tabelle ist in der Darstellung etwas verbesserungswürdig, denn die Flexcell-Geräte erzeugen die Ladeleistung von 450 mA bei einer Spannung von 12-16,8V und die Ladezeit für den 1000 mAh-Akku bezieht sich auf einen 12V-Akku. Insofern vergleiche ich in der Tabelle Geräte mit unterschiedlicher Spannung. Ich werde die Darstellung in Kürze ändern.
    Viele Grüße aus dem Norden,
    Dirk

  3. Cenk sagt:

    Hallo liebe Leute,
    ich möchte zum Frühling auf Trekkingtour gehen und habe vor einen Camcorder mitzunehmen. Gekauft habe ich mir noch keines, weil ich mir nicht sicher bin ob ich die Stromversorgung per Solarlader gewährleisten kann.
    Der Camcorder ist folgendes: Panasonic HDC-TM60 und der Akkutyp heisst: VW-VBK 180
    1790mAh, 7,2V Gleichstrom und 3,6V Akkuspannung.
    Zu dem weiss ich nicht wie die Anschlüsse am Panasonic aussehen, aber das lässt sich schnell klären denke ich. Frage ist, wäre eines der oeben aufgeführten Geräte überhaupt geeignet. Euer selbserstelltes Gerät scheint mir da doch ziemlich gut zu sein, nur ist es mit 700gr. etwas schwer. ist es möglich den “watt01″ an ein Rucksack anzuschnallen. Zwei andere Geräte würden vielleicht auch noch in Frage kommen können. Das wäre einmal der Powertraveller von Solargorilla und der Silva Solarloader II.
    Wäre euch sehr verbunden, wenm ihr mir da weiterhelfen könntet.

    FG, CenkS

  4. Dirk Jes sagt:

    Hallo Cenk,
    vielen Dank für Deine Frage. Trekkingtour liest sich gut und ich kann Dir sicherlich helfen, das richtige Gerät für Deine Zwecke zu finden. Folgende Fragen muss man dabei immer stellen:
    - wie hoch ist mein täglicher Ladebedarf?
    Du schreibst, dass die Kamera einen 1800 mAh-Akku hat. Für den Fall, dass Du diesen täglich leerfilmen solltest (ganz leer ist für den Akku natürlich nicht so prima, aber da achtet die Kamera schon drauf), müsste Dir das Solar-Ladegerät täglich diese Kapazität zur Verfügung stellen.
    - welche Anschlüsse hat mein oder ein alternatives Ladegerät?
    Man sollte immer darauf achten, dass man die Akkus mittels USB- oder 12V-Buchse laden kann. In Deinem Fall habe ich nur ein Adapterset gefunden: http://www.akkushop.de/accucell-akku-passend-fuer-vwvbk180-vbk360-inkl-ladegeraet-p-9920.html Du müsstest also erst einen anderen Akku mittels 12V-Stecker laden, damit Du Deinen originalen Panasonic-Akku laden kannst. Ist wohl nicht die Non-Plus-Ultra-Lösung…
    - wo und wann bin ich unterwegs?
    Zumindest das “wann” hast Du geklärt: Im Frühjahr. Nun fehlt noch das “wo”. Es macht nämlich einen bedeutenden Unterschied, ob Du die Frühjahrs-Trekking-Tour in Spanien oder in Schweden durchführst. Die Unterschiede in der Sonneneinstrahlung erkennt man gut auf dieser Karte http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Solar_land_area.png&filetimestamp=20080702012445

    - wie groß, klein, schwer oder leicht darf das Solar-Ladegerät sein?
    Auch diese Frage hast Du schon so gut wie beantwortet. 700 Gramm sind Dir zu schwer. Oft sind es gar nicht die Solar-Ladegeräte, die das Gewicht beeinflussen – meist sind es die Pufferakkus / Powerbanks. In Deinem Fall könnte man ein faltbares Sunload-Modul einsetzen. Das 6,5 Watt-Modul wiegt nur ca. 200 Gramm.

    Da jedes Sunload-Modul mit einer KFZ-Buchse ausgeliefert wird, könntest Du es direkt an o.g. Akku-Set anschließen. Unter besten Wetter-Bedingungen könntest Du Deinen Kameraakku damit in ca. 5 Stunden aufladen (Trekking-Tour in der Sahara). Wenn Du in Schweden o.ä. im Frühjahr unterwegs bist, muss es schon ein leistungsstärkeres Modul sein (ggf. das 14 oder 30 Watt-Modul).

    Das Watt 01 ist zwar ein geniales Ladegerät, aber es unterstützt nur USB-ladefähige Geräte uuund es ist derzeit ausverkauft. :-(

    Viele Grüße,

    Dirk

  5. Cenk sagt:

    Hallo und vielen Dank für die schnelle und kompetente Rückantwort.
    Also was das Gewicht angeht könnte ich es notfalls in Kauf nehmen. Ich muss halt zusehen eine möglichst niedrige Packlast zu haben.
    Ich werde im Frühjahr die Süd-Türkei begehen, wird ab und zu Regen geben, aber im Normalfall ist es doch sehr sonnig. das als Alternative vorgeschlagene Gerät wäre leider gar nicht geeignet. “watt01″ wäre da schon super gewesen. den hätte ich nämlich hinten an den Rucksack gehängt und preislich ist es auch eher etwas für mein Budget :) Hab ich das soweit richtig verstanden? Es ist nicht möglich das Panasonic-Akku mit dem watt01 aufzuladen, auch mit dem vorgeschlagenen Adapter-Set?
    Wie würde es mit den meinerseits vorgeschlagenen Geräten aussehen? Powertraveller Solargorilla(etwas teuer) Silva SolarloaderII (bischen günstiger)
    Wann würdet ihr denn die “watt01″ wieder im Angebot haben?

    Nochmals freundliche Grüße,

    Cenk

  6. Dirk Jes sagt:

    Hallo Cenk,
    da das Adapterset einen Mini-USB-Anschluss bietet, könntest Du das Watt-01 einsetzen. Das hatte ich übersehen, weil ich nach einem Anschlusskabel gesucht hatte. Ich habe bisher leider keine Antwort von meinem Lieferanten erhalten, wann das Panel zum Watt-01 wieder verfügbar ist und gehe davon aus, dass es frühestens im April / Mai etwas wird…

    Solar ClawWieso hälst Du das Sunload-Modul nicht für geeignet? Es kostet 118 Euro (Solargorilla: 150 Euro). Du kannst es optimal am Rucksack befestigen, da es an allen Ecken Ösen hat. Das Solar Claw hat darüber hinaus noch Befestigungsbänder und lässt sich noch besser befestigen. Beide Module sind – im Gegensatz zum Watt 01 – absolut wetterfest und Made in Germany.

    Zum Solargorilla kann ich nicht so viel sagen, da ich es im Programm habe. So wie es aussieht, handelt es sich um ein starres Modul, dass sich nicht am Rucksack oder Gepäckträger befestigen lässt. Die Leistungsdaten sind mit 1000 mA üppig, der Lieferumfang mit Adaptern ist auch sehr gut. Du hast hier allerdings auch keinen Pufferakku dabei und musst Deinen Akku direkt laden. Wenn Du das auf der Tour machen willst, habe ich wg. der starren Bauform Bedenken. Zudem weiß ich nicht, ob das Gerät wasserdicht ist. Fazit: ein ordentliches Gerät, welches sehr eingeschränkt für Trekking-Touren ist (da lasse ich mich aber auch gerne eines Besseren behlehren).

    Der SILVA Solarlader SOLAR II ist ebenfalls teurer als das Sunload 6,5 WP-Modul und weist auch schlechtere Leistungsdaten auf. Es sieht aus wie ein kleiner Solarkoffer bei dem mir – ähnlich wie beim Solargorilla – die Phantasie fehlt, wie man diesen auf den Rucksack oder Gepäckträger schnallt. Leider sind die Infos auf der Herstellerseite sehr dürftig und so wie es aussieht, würde ich da keinen Regen draufkommen lassen.

    Wenn Du also wirklich kein wasserfestes Outdoor-Sunload-Modul mit hochwertigen Dünnschicht-Solarzellen einsetzen willst (tse tse), würde ich Dir zum Solargorilla raten. Schau Dir aber lieber noch mal an, ob’s wasserfest ist.

    Liebe Grüße,
    Dirk

  7. Cenk sagt:

    Hallo Dirk,
    möchte mich nochmals für die Mühe bedanken, deine Infos sind sehr aufschlussreich gewesen. Den Solar-Claw kannte ich nicht, scheint mir doch ne sehr gute Alternative zum Solargorilla zu sein. Aber auch euren watt01 möchte ich nicht missen, zumal es einen Akku hat, was heissen soll ich könnte die Geräte auch bei Nacht anschliessen. Solange das Gerät Robust und einigermaßen ruckelfest ist und kleinere Stöße aushält würde ich doch zu eurem Eigenbau tendieren. das mit der Wasserabweisung ist halb so schlimm, im Notfall lasse ich mir da was einfallen. Falls ihr also bis zum April wieder was reinbekommt, könnte ich mir so eins bei euch bestellen. Mai möchte ich nämlich schon los.
    Wenn nicht, wird es glaub ich das Solar-Claw werden.

    Nochmals Dank und Grüße aus Bremen,

    Cenk

  8. Nikodemus sagt:

    Hallo, ich wollte mal fragen was ich für ein Ladegerät brauche für meinen speziellen Bedarf.
    Ich möchte meinen PDA, meine Lumix Cam, Mein Nokia und mein Falk Navi damit laden, ev. auch damit betreiben können.
    Mit freundlichen Grüßen, Nikodemus.

  9. Dirk Jes sagt:

    Hallo Nikodemus,
    bei der Auswahl des richtigen Ladegerätes solltest Du darauf achten, dass es möglichst viele Deiner Geräte laden kann. Schau am besten nach, ob es entsprechende USB-Adapter/-Kabel gibt. Wenn dies der Fall ist, sollte das Watt 01 die erste Wahl für Dich sein.

    Gibt es keine USB-Adapter oder -Kabel, dann solltest Du schauen, ob 12V-Adapter oder -Kabel angeboten werden. In diesem Fall, schau Dir einmal die Sunload-Ladegeräte mit entsprechender Powerbank an.

  10. Wolfgang sagt:

    Hallo, ich würde gerne wissen, ob man mit einem Solar-Ladegerät auch die üblichen, im Handel erhältlichen Batterie-Ladegeräte (Akku-Ladegeräte) betreiben kann. Kommt wohl darauf an, ob man diese beiden Geräte aneinander anschließen kann. Wenns so was gibt, auf welche Vebindungsmöglichkeit muß ich denn da achten?
    Danke schonmal aus München, Wolfgang.

  11. Dirk Jes sagt:

    Hallo Wolfgang,
    Du meinst sicher AAA/AA-Ladegeräte. Dafür gibt es einen komplizierten und einen einfachen Weg. Zunächst der komplizierte: Über ein 12V-Solar-Modul (z.B. starr von Koekraf oder flexibel von Flexcell oder Sunload) wird über einen Laderegler eine 12V-Batterie geladen. An dieser hängt ein 230V-Wechselrichter an dem man die üblichen AAA-/AA-Ladegeräte betreiben kann. Diese Variante kostet ca. ab 250 Euro aufwärts.

    Nun der einfache Weg: Man nimmt das Solar-Ladegerät Watt 01. Die Powerbank hat zwei USB-Anschlüsse, an welche spezielle USB-AA-Ladegeräte angeschlossen werden können. Diese werde ich auch bald im Shop für 1,99 Euro anbieten. Diese Variante kostet 83,93 Euro (bei zwei USB-AA-Ladegeräten). Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob physisch zwei USB-AA-Ladegeräte parallel angeschlossen werden können und man muss auch beachten, dass die Powerbank 5000 mAh hat – übliche AA-Akkus hingegen um die 2000 mAh. Bei vier AA-Akkus landen mit einem Ladevorgang (in 5 Stunden) knapp 1.250 mAh in jedem AA-Akku. Für die meisten AAA-Akkus ist diese Kapazität ausreichend.

    Es gibt im Markt auch Ladegeräte extra für AA-/AAA-Akkus (z.B. von Varta). Bei diesen sollte man immer auf die Ladeleistung achten. Denn mit z.B. 200mAh Output lädt man seine vier 2000 mAh-Akkus 40 (!) Stunden bei praller Sonne und permanenter Sonnen-Ausrichtung des Ladegerätes. Ich kann mir kaum vorstellen, dass da jemand Lust zu hat. :-)

    Ich hoffe, ich konnte Deine Frage einigermaßen beantworten und sende viele Grüße in den Süden,
    Dirk

  12. g0ddi3 sagt:

    Hallo,

    ich bin ende Juli, anfang August auf Trekking Tour in Südnorwegen. Da ich gerne mein Handy (Samsung Galaxy S) als GPS Tracker verwenden würde, suche ich ein passendes Solarladegerät. Norwegen ist sicher nicht der sonnigste Fleck der Welt, dafür scheint die Sonne 12 Stunden.

    Meine Frage ist – Reicht mir das Power Plus Cobra um mein Handy (1500mA, geladen über MicroUSB) täglich voll zu laden? Oder ist die Sonneneinstrahlung zu gering?

    Grüße,
    Sven

  13. Dirk Jes sagt:

    Moin Sven,
    ich würde es eher nicht wagen: Um einen 1500 mA mit dem Cobra voll zu bekommen, benötigst Du mindestens 5-6 Stunden vollen Sonnenschein und eine optimale Ausrichtung des Moduls. Diese Rahmenbedingungen wirst Du auf einer Trekkingtour in Norwegen sicherlich nicht haben. Es wird vermutlich Tage geben, an denen der Himmel voller Wolken hängt. Ich würde Dir das Watt 01 empfehlen. Wenn Du alle 3-4 Tage bombastisches Wetter hast (keine Wolke am Himmel), dann kommst Du damit hin. Bei besagtem Wetter kannst Du die Powerbank voll laden und hast einen Puffer für ca. 4 Handyladungen. Blöd nur, wenn Du ein paar Tage Mischmasch-Wetter oder Regen hast. Dann wird es auch damit nichts.

    Besser wäre natürlich, Du wärst mit dem Fahrrad unterwegs. Dann könntest Du die Powerbank des Watt 01 mit dem KEMO Laderegler M172 bei schlechtem Wetter laden. Der Anspruch mit 1.500 mA ist schon relativ groß und sollte mit Ersatzakkus oder eine Powerbank abgesichert werden.

    Viele Grüße und viel Spaß auf Deiner Tour,

    Dirk

  14. Andreas sagt:

    Hallo Wattgeizer,
    ich habe einige Fragen zu dem Modell POWERplus Cobra. Kann man mit diesem Gerät ein Iphone4 laden? Reicht die Ladekapazität, um während einer Radtour (Frankreich,September, Montage auf der Satteltasche) den Akku während des Tages aufzuladen? Wie sieht es mit dem Spritzwasserschutz aus?

    Gruß

    Andreas

  15. ate sagt:

    hallo, suche nach einem iphone4 taugllichen solarlader, der safari-geeignet ist. sollte eine einigermaßen gute akkuleistung haben und einigermaßen schnell laden. wenn man auch das ipad dran hängen könnte – um so besser…

    gibt es so was? ich bin kein technikfreak und bei der vielzahl unterschiedlicher angebote echt unsicher…

    herzlcihen dank!!

  16. Dirk Jes sagt:

    Hallo Andreas,

    ich würde Dir vom Cobra aus zweierlei Gründen abraten:

    - Die mitgelieferte Powerbank hat eine Kapazität von 700mAh (bei 5V). Dein iPhone-Akku hat – soweit mir bekannt ist – eine Kapazität von 1500 mAh. D.h. Du bekommst das iPhone nur zu ca. 40% voll.

    - Du bist zu sehr vom Wetter abhängig. Wie mein Bericht im Blog (über das richtige Aufladen…) zeigt, ist die Ladeleistung bei Bewölkung sehr gering. Aus den 300mAh unter besten Bedingungen werden dann schnell 30mAh. Dann bräuchtest Du ca. 50 Stunden, um Dein iPhone zu laden.

    Greife lieber zu einer kräftigen Powerbank (oder gleich zwei) und einem Nabendynamo-Ladegerät. Damit bist Du Wetter-unabhängig und kannst per Pedalkraft die Powerbank laden. Wenn Du auf Pedalkraft und Sonne setzen willst, nimm noch zusätzlich ein Sunload-Modul mit 6,5 Watt. Das lädt die Powerbank (mit Adapter) unter besten Bedingungen innerhalb von 5 Stunden auf.
    Siehe:
    http://www.wattgeizer.com/products/de/Dynamo-Geraete/Dynamo-Ladegeraete/Fahrrad-Dynamo-Ladegeraet-mit-Powerbank-5000-mAh.html und http://www.wattgeizer.com/products/de/Solar-Ladegeraete/SUNLOAD-Solar-Claw-Solarmodul-65-Watt.html

    Viele Grüße,
    Dirk

  17. Dirk Jes sagt:

    Hallo ate,

    klare Empfehlung: Ein Sunload-Modul mit 6,5 Watt (http://www.wattgeizer.com/products/de/Solar-Ladegeraete/SUNLOAD-faltbares-Solarmodul-65-Watt.html), ein Adapter (http://www.wattgeizer.com/products/de/Solar-Zubehoer/12-24-Volt-KFZ-Ladekabel-mini-USB-1A.html) und eine Powerbank http://www.wattgeizer.com/products/de/Powerbank-Akkus/Powerbank-5000-mAh-USB-Akku-mit-8-Adaptern.html wären das ideale Set. Das Solarmodul bringt Dir max. 1,3Ah Leistung, die Powerbank nimmt max. 1Ah Leistung auf, so dass Du sie in 5 Stunden voll bekommen solltest. Damit kannst Du Dein iPhone dann 3 Mal voll aufladen.

    Viel Spaß bei der Safari! Ach ja – Du solltest die 1,5A-Powerbank wählen, da man mit dieser das iPad laden kann.

    Viele Grüße,
    Dirk

  18. Andreas sagt:

    Hallo Dirk,
    danke für die schnelle Antwort. Der Link zu dem Dynamo funktioniert leider nicht. Wie wäre es denn mit dem Watt 01 von euch? Da ist doch eine ausreichende Powerbank dabei, die man vorher aufladen könnte.

    Gruß

    Andreas

  19. Dirk Jes sagt:

    Hi Andreas,
    hier der Link: wattgeizer.com/products/de/Dynamo-Geraete/Fahrrad-Dynamo-Ladegeraet-mit-Powerbank-5000-mAh.html

    Das Watt 01 ist erst im nächsten Jahr wieder verfügbar. Zudem bringt es bei Bewölkung auch nur eine Leistung von < 100mAh. D.h. Du würdest zum Laden eines iPhones 2 oder 3 Tage brauchen. Bei Sonne ist alles prima (dann bist Du mit 2 Stunden dabei), aber die kann Dir leider niemand garantieren. ;-) Sicherer bist Du tatsächlich mit einem Laderegler für das Fahrrad.

    Viele Grüße, Dirk

  20. Andreas sagt:

    Hallo Dirk,
    auf der Seite zum Fahrrad-Dynamo finde ich nur die Information, dass da Iphone 3 geladen werden kann. Vom Iphone 4 steht dort nichts. Kann ich das Iphone 4 mit der Kombination aus Dynamo-Kadegerät und Powerbank nicht laden ?

    Gruß

    Andreas

  21. Dirk Jes sagt:

    Moin Andreas,
    Danke für die Info. Ich habe diese soeben geändert. Man kann alle iPhones mit der Powerbank laden.
    Beste Grüße,
    Dirk

  22. ate sagt:

    Hallo Dirk,

    vielen Dank für die schnelle und klare Antwort!

    Viele Grüße

  23. Martin sagt:

    Hallo Dirk.
    Werde im Februar eine Trekkingtour auf den Kilimanjaro unternehmen. Um die Menge an Elektro-Equipment zu reduzieren, werde ich wahrscheinlich nur mein iPhone 4 mitnehmen (Foto / Video / GPS / Tracking / Musik / Lesen / Tagebuch / Telefon ….). Das alles braucht “Saft”, das regelmäßig Ladung. Habe nach Lesen des Tests das powerplus cobra ins Auge gefasst (Gewicht Maße Preis). Reicht die Leistung für’s tägliche IPhone-Laden bei Vielnutzung? Und: ist das Solar-Panel wasserfest? Habe dazu nichts können. Es gibt zwar Fotos mit Befestigung am Fahhrad – was für mich Wasserfestigkeit impliziert – dieses aber nicht zwangsläufig auch für die Praxis verspricht. Würde das cobra

  24. Martin sagt:

    Hallo Dirk. Habe für eine Kilimandscharotour, auf der ich lediglich mein iPhone mitnehmen möchte (Foto / Video / GPS / Tracking / Musik / eReader / Tagebuch / Telefon), das powerplus Cobra ins Auge gefasst. Reicht die Ladeleistung bei Vielnutzung des iPhones aus? Und: ist das Panel wasserfest? Konnte dazu nichts finden außer einem Foto mit Fixierung am Fahrrad – was für mich Wasserfestigkeit voraussetzt. Wuerde das Cobra dann auch für den nächsten Mountainbike-Alpencross (iPhone und Garmin-Navi) nutzen! Und wie steht’s mit Temperaturempfindlichkeit? Kann auf der Kili-Tour durchaus weit unter 0 Grad kalt werden!
    Viele Grüße!

  25. Dirk Jes sagt:

    Hallo Martin,
    eieiei, Du wirst reichlich Saft benötigen… Vorweg: das Cobra ist das falsche Gerät. Es ist zwar klein und leicht, hat aber bei besten Bedingungen eine Leistung von 300 mA. Diese erreichst Du bei perfektem Sonnenschein und idealer Ausrichtung des Moduls. Während Du wanderst, wirst Du diese Bedinungen nicht erreichen, da das Modul nie optimal der Sonne nach ausgerichtet ist. Vermutlich bekommst Du bei perfekten Rahmenbedingungen durchschnittlich die Hälfte, also 150 mA raus. D.h., Du müsstest 10 Stunden pro Tag ideale Bedingungen haben, um täglich Dein iPhone aufladen zu können. Zudem ist der mitgelieferte Akku in der Lage, Dein iPhone nur zu 40% zu laden, da die Kapazitä 700 mAh beträgt.

    Wenn Du ein iPhone laden möchtest, empfehle ich Dir das Sunload-Modul mit 6,5 Watt oder sogar mit 12 Watt. Neben dem Gewicht von 300 Gramm bzw. 400 Gramm bieten die Module wasserfestigkeit und sind ordentlich verarbeitet. Die Module haben einen Output von 1,5 A bzw. 2,4 A (5V) bei besten Bedingungen. Das 12 Watt-Modul ist so leistungsfähig, dass es das iPhone auch bei schlechten Wetterbedingungen ausreichend lädt. Als Powerbank bietet sich entweder die M5 von Sunload an oder die USB-Powerbank mit 5000 mAh. Diese könntest Du über einen KZF-Adapter anschließen. Ich halte die erste Variante für eleganter, da Du feste Steckverbindungen hast und Dir die Powerbank beim Ausrichten des Moduls durch Angaben auf dem Digital-Display hilft. Die Powerbank solltest Du auf jeden Fall vor Kälte schützen – entweder ausreichend isolieren oder direkt am Körper tragen.

    Kurzum: Wenn Du eine solche Tour machst, würde ich auf Experimente verzichten und auf eine sichere Lösung setzen. Die ist zwar nicht ganz günstig aber mit dem Cobra würdest Du nicht glücklich werden!

    Viele Grüße,
    Dirk

  26. Katja sagt:

    Hallo,
    ich hätte zum gleichen Thema mal eine andere Frage: Gestern (Weihnachten=Geschenk) bekam eine Solarzelle. Gewünscht hatte ich mir etwas, was unterwegs mein netbook auflädt. Bekommen habe ich eine Silver solar 2. Soweit ich die begriffen habe, ist das schon mal definitiv nicht, was ich brauche, zumal mir der Anschluß auch überhaupt nichts sagt und das Teil wohl auch gar nicht genügend Leistung bringt (nicht mal, wenn ich es vor den Tannenbaum halte…). Wenn ich nun einfach etwas möchte, daß am einen Ende Solarzelle ist und am anderen Ende in netbook oder Handy einstöpselbar – suche ich dann etwas, was es gar nicht gibt? Ich habe heute viele Krokodilklemmen, Zigarettenanzünderanschlüsse und sowas gesehen…äh,nee…so dachte ich das nicht…es ist mir ja egal, was dazwischen steckt, aber ich möchte eigentlich nur aufladen und nicht basteln.

    Grüße von Katja

  27. Birgit sagt:

    Moin Dirk,

    ich hab mir zu Weihnachten das Watt01 gewünscht und auch bekommen :)

    Ich mache mir keine Illusionen über Sonne(nstunden) im Winter.

    Meine Frage geht in eine andere Richtung:

    Die Powerbank ist der Knaller, wie empfohlen, lade ich sie erstmal ein paarmal über USB auf und…. das Ding ist gar nicht so einfach leerzukriegen :D (obwohl ich ausgiebige iPod touch- und “normale” Handy-Nutzerin bin und nebenbei noch das iPhone meines Liebsten dran glauben mußte)

    Sie ist das zweite Mal aufgeladen, keine Ahnung, wann sie wieder leer ist ;) .

    Wenn ich sie nun irgendwann demnächst per nicht so reichlich vorhandener Sonne auflade, stören mich lange Ladezeiten nicht die Bohne (und schon gar nicht, wenn ich mir eine zweite Powerbank gönne, wär ja blöd, wenn das Solarteil tagelang ohne Anhang im Fenster hängt).

    Frage ist, ob der Powerbank auf Dauer längere Ladezeiten schaden oder ob es in sonnenarmer Zeit Sinn macht, sie zwischendurch mal per USB aufzulalden.

    Fröhliche Grüße

    Birgit

  28. Dirk Jes sagt:

    Hallo Katja,
    bitte entschuldige, dass ich mich erst jetzt melde.
    Zunächst einmal ist das Solar-Ladegerät nicht so schlecht. Für das Preis-/Leistungsgefüge erhältst Du aber sicher leistungsfähigere Geräte (so wie das Sunload 6,5-Modul aus meinem Shop). Im Winter brauchst Du das Gerät eigentlich gar nicht erst auspacken, da es in unseren Breiten erst ab April/Mai einigermaßen Sinn macht. Zum Stecker: der sieht allerdings etwas merkwürdig aus (ich schaue mir das Gerät gerade auf Amazon.de an). So wie es aussieht, kannst Du dort ganz normale 12V-Stecker reinstecken. Mit einem KfZ-Adapter (http://www.wattgeizer.com/products/de/Solar-Zubehoer/12-24-Volt-KFZ-Ladekabel-mini-USB-1A.html) könntest Du z.B. Mini-USB-Geräte direkt laden.

    Du möchtest aber ein Netbook unterwegs aufladen. Ok. Du kannst ausprobieren, ob das Modul genügend Spannung erzeugt, um direkt Dein Netbook mit einem KZF-Adapter (z.B. http://www.akku-king.net/netbook-zubehoer/ladekabel-12v-kfz/?plentyID=4624405976fbea11226e090454e5023a) zu laden. Das glaube ich aber nicht. Demnach ist es besser, einen Akku zwischenzuschalten. Dafür wäre z.B. das Sunload M60 geeignet. Dieses enthält einen solchen KFZ-Stecker und kann Dein Netbook vielleicht zwei Mal laden. Allerdings bräuchtest Du auch hier wieder einen Adapter, um Dein Netbook zu laden.

    Netbooks per Solar zu laden, ist in der Regel eine teure Geschichte. Wenn ich richtig gerechnet habe, benötigst Du – unter idealen Bedingungen – ca. 17-18 Stunden, um das M60 mit dem Silva komplett zu laden. Ich persönlich halte die 350-400 Euro dafür für zu viel Geld, insbesondere in unser lichtschwachen Region. Du kannst Dir auch so ein China-Gerät schießen und als Akku einsetzen: http://www.ebay.de/itm/12000-mAh-Solar-Battery-Charger-for-All-Laptops-Netbook-/390371706651?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item5ae3f7871b. Das bietet, wenn die Angaben stimmen, 44 Wh (M60 hat 68 Wh) und kommt mit vielen Adaptern. Blöd beim Import: Einfuhrumsatzsteuer, Zoll, kein Widerruf und quasi keine Garantie.

    Mein Tipp: Hol Dir für das Silva einen KfZ-Adapter und lade damit Deine mobilen Geräte auf. Damit sollte das Silva gut genug ausgelastet sein.

    Liebe Grüße,
    Dirk

  29. Dirk Jes sagt:

    Hallo Birgit,
    prima. Eigentlich rate ich immer davon ab, das Watt 01 im Winter zu verschenken, aber ich merke schon, dass Du mit genügend Rationalität an die Sache ran gehst. ;-) Ich verspreche Dir: ab April/Mai wirst Du mehr Spaß beim Laden haben!

    Die langen Ladezeiten sind der Powerbank egal und sollten ihr nichts antun. Wenn Du im Sommer also einen netten Sonne-Wolken-Mix hast, kann die Powerbank so lange laden bis sie voll ist. Du kannst natürlich auch jederzeit Saft entnehmen (paralleles Laden und Entladen) und sie auch nachts am Modul angehängt lassen (der Saft geht nur rein – nicht raus).

    Happy loading und einen guten Rutsch!
    Dirk

  30. Katja sagt:

    Hallo Dirk,
    danke für Deine Antwort. Das Silva ist bereits wieder auf dem Weg zurück, ich fange also von vorn an. Was könntest Du mir nun direkt empfehlen? Ich brauche das Ganze eigentlich am ehesten für Orchesterreisen (die gehen merkwürdigerweise immer dahin, wo mehr Sonne ist…). Wenn man dann den ganzen Tag irgendwo hockt, wo es merkwürdige Steckdosen (oder gar keine) gibt, dafür aber immer mal wieder Pausen hat oder längere Busfahrten zu Auftrittsorten hat, in denen man Handy oder netbook leermacht, dann wäre ein bißchen Strom schon schön. Fürs Handy hatte ich mal ein Kurbelgerät,das ging eigentlich ganz gut, aber nachdem wir mal sieben Stunden auf einem Flughafen zwischengeparkt wurden, ertragen meine Mitmusiker das Geräusch nicht mehr…(dafür war es das letzte Telephon, daß noch funktionierte)

  31. Birgit sagt:

    Moin Dirk,
    danke dir.
    Rational…. :D naja, eher gemütlich. Ist ähnlich, wie du es bei dem kleinen Akku-Lader geschrieben hast, schad’ ja nix, wenn es da hängt und dann irgendwann voll ist. Ich finde es eher faszinierend, daß da überhaupt etwas geht “mit ohne Sonne” ;) Mit Weihnachten hat sich halt so ergeben, glaub, zu meinem Frühlingsgeburtstag wars ausverkauft. Und wie gesagt hab ich ja gemerkt, daß es Tage dauert, bis ich die Powerbank leer krieg.
    Es kommt ja immer auch auf die Ansprüche an, die man hat, und die sind na klar im Sommerurlaub/auf Touren größer, wenn man GPS braucht und viele Fotos macht und/oder filmt :)
    Ich werd mal Laut geben, ob es auch im Winter für meinen Hausgebrauch langt.

    Dir auch nen guten Rutsch :)

    Liebe Grüße
    Birgit

  32. Dirk Jes sagt:

    Moin Katja,
    da die Netbook-Lösung auf jeden Fall zwischen 400 und 500 Euro verschlingen wird, gehe ich mal näher auf die Handy-Ladung ein. Vielleicht ist für Deine Zwecke bereits eine Powerbank ausreichend? Diese kannst Du zu Hause aufladen und unterwegs hast Du genügend Saft für Dein Handy. Ich habe gerade den Preis für die 5000mAh-Powerbank gesenkt (guckst Du hier: http://www.wattgeizer.com/products/de/Powerbank-Akkus/Powerbank-5000-mAh-USB-Akku-mit-8-Adaptern.html). Noch günstiger gibt es sie ohne Verpackung hier: http://www.wattgeizer.com/products/de/Fundgrube/Powerbank-5000-mAh-USB-Akku-aus-Kundenretoure-zum-Sonderpreis.html. Wenn Du die Powerbank unterwegs oder zu Hause mit Sonnenenergie laden möchtest, empfehle ich Dir das Solar-Ladegerät “Watt 01″. Das Panel sieht – zugegebenermaßen – nicht richtig schick aus, es erzeugt aber max. 830 mA Ladestrom. D.h. bei optimalen Bedingungen hat man innerhalb von zwei Stunden den Saft für ein iPhone zusammen.

    Bedenke aber auch hier, dass man ausreichend Sonne braucht. Auf Busfahrten mit ggf. getönten Scheiben hat man diese nur bedingt. Wenn Du das Panel aber draußen irgendwo in die Sonne stellen kannst, ist es genial. Ich habe positive Berichte von Kunden aus Portugal, Malta und der Schweiz erhalten. Die waren richtig begeistert von der Performance.

    Liebe Grüße und einen guten Start ins Jahr 2012!
    Dirk

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