Auch im Winter startklar – mit einem Solar-Batterieschutz

3 November 2011 von Dirk Jes Kommentieren »

Laut ADAC-Pannenstatistik 2010 musste der ADAC seinen Kunden in 913.445 Fällen eine Starthilfe geben. In 687.833 Fällen lag die Ursache bei einer entladenen, oder defekten Batterie. Wenn diese 687.833 ADAC-Kunden einen Solar-Batterieschutz eingesetzt hätten, wäre ich Millionär wäre ihr Fahrzeug auch im Winter problemlos angesprungen.

© Jean-Marie Guyon 123RF Stock Photos

Im Winter, wenn es schön kalt ist, stellt die Autobatterie nicht so viel Kapazität zur Verfügung wie im Sommer. Teilweise ist der Kapazitätseinbruch beträchtlich. So stehen bei -18° C nur ca. 50% der normalen Batterie-Kapazität zur Verfügung. Wenn der PKW nun für längere Zeit steht, kommt es zur weiteren Entladung der Batterie. Dafür sorgt einerseits - wie bei allen Batterien und Akkus – eine Selbstentladung und andererseits der Entladestrom durch Verbraucher. Die typische Entladung eines modernen PKW liegt bei ca. 85mA. Das sind ca. 2Ah pro Tag. Diese gilt es optimalerweise wieder auszugleichen.

Zum Ausgleich des Spannungsverlustes bietet sich ein Solar-Batterieschutz an. In unserem Shop gibt es diverse Varianten für unterschiedliche Ansprüche. Die Geräte werden mittels 12V-Stecker mit der Zigarettenanzünderbuchse (12V-Kupplung) verbunden. Steht diese Buchse im ausgeschalteten Zustand nicht unter Spannung, so muss das Ladegerät mittels Krokodilklemmen direkt an der Autobatterie angebracht werden.

Die günstigsten Geräte am Markt laden Ihre Batterie unter optimalen Bedingungen (die es im Winter eigentlich nie gibt) mit 85mA. Wenn Ihr PKW kurze Standzeiten hat, ist dies die optimale Wahl. Qualitativ hochwertiger und mit 170 mA doppelt so leistungsfähig ist das A+ Life 170. Für moderne PKW mit längeren Standzeiten ist dies die beste Wahl. Beide Solar-Ladegeräte vereint, dass sie mittels Saugnäpfe an der Front- oder Heckscheibe angebracht werden können. Sie sind allerdings nicht wetterfest und müssen daher im Inneren des Fahrzeugs angebracht werden.

Für größere Batterien, wie etwa Wohnmobile, Traktoren, Boote etc. ist das 500er Modell von A+ Life mit max. 500mA geeignet. Im Gegensatz zu den kleineren Modellen sind die großen Modelle mit Bohrlöchern ausgestattet. Damit können diese fest verschraubt werden. Das DZ Energy lässt sich sogar in Reihe schalten, um die Ladeleistung zu erhöhen.

Die Geräte sind übrigens auch im Sommer sinnvoll einzusetzen, denn letztendlich handelt es sich um “normale” Solar-Ladegeräte, mit denen auch kleine Verbraucher oder eine externe Batterie aufgeladen werden können. Dafür sind die DZ Energy-Geräte mit einer 12V-Buchse ausgestattet.

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3 Kommentare

  1. felix sagt:

    Das revolt ist wetterfest? Echt? Ich kann mich nicht erinnern, daß das in der Anleitung stand, und es sieht auch nicht wirklich wetterfest aus…
    Angesichts dessen, daß ihr hier sonst einen recht kompetenten Eindruck macht, finde ich übrigens die Einheitendurcheinander in diesem Artikel ziemlich schockierend:

    - 85mA/h ist quatsch. Wenn dann 85 mAh/h, und dann kann man gleich 85mA schreiben.
    - 2A pro Tag: auch quatsch, vermutlich sind 2Ah gemeint.
    - dementsprechend weiter unten 350mA und 500 mA

    generell: mA (oder A) ist ein Strom. Also das was man mit dem Multimeter in Reihe jederzeit als momentanen Wert messen kann.
    Wenn ein Strom von 1mA dann eine Stunde geflossen ist entspricht das einer Ladung von 1mAh.
    z.B. 85mA*7h=2,142Ah

    Alle Klarheiten beseitigt? ;-)

  2. felix sagt:

    oops, mein Taschenrechner spuckt Coulomb aus:
    85mA*7h=2142C=595mAh
    man muss also nicht nur Einheiten kennen sondern auch seinen Rechner bedienen können! :)

  3. Dirk Jes sagt:

    Mein Praktikant wäre nach dem Verfassen dieses Artikels ausgepeitscht worden – wenn ich denn einen hätte. Nein, ich habe den Bericht selbst verfasst und erwarte, als gelernter Betriebswirt, von meinen technisch versierten Kunden ein wenig Verständnis für wirr verwendete Einheiten. ;-) Ich kann mir vorstellen, wie sich bei der Lektüre Ihre Nackenhaare aufgestellt haben (ist bei mir ähnlich, wenn Techniker oder gerne auch Lehrer von “Unkosten” reden).

    Ich hoffe, nun ist alles korrekt dargestellt und danke auf jeden Fall für die Nachhilfestunde. :-D

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