Auch im Winter startklar – mit einem Solar-Batterieschutz

3 November 2011 von Dirk Jes 3 Kommentare »

Laut ADAC-Pannenstatistik 2010 musste der ADAC seinen Kunden in 913.445 Fällen eine Starthilfe geben. In 687.833 Fällen lag die Ursache bei einer entladenen, oder defekten Batterie. Wenn diese 687.833 ADAC-Kunden einen Solar-Batterieschutz eingesetzt hätten, wäre ich Millionär wäre ihr Fahrzeug auch im Winter problemlos angesprungen.

© Jean-Marie Guyon 123RF Stock Photos

Im Winter, wenn es schön kalt ist, stellt die Autobatterie nicht so viel Kapazität zur Verfügung wie im Sommer. Teilweise ist der Kapazitätseinbruch beträchtlich. So stehen bei -18° C nur ca. 50% der normalen Batterie-Kapazität zur Verfügung. Wenn der PKW nun für längere Zeit steht, kommt es zur weiteren Entladung der Batterie. Dafür sorgt einerseits - wie bei allen Batterien und Akkus – eine Selbstentladung und andererseits der Entladestrom durch Verbraucher. Die typische Entladung eines modernen PKW liegt bei ca. 85mA. Das sind ca. 2Ah pro Tag. Diese gilt es optimalerweise wieder auszugleichen.

Zum Ausgleich des Spannungsverlustes bietet sich ein Solar-Batterieschutz an. In unserem Shop gibt es diverse Varianten für unterschiedliche Ansprüche. Die Geräte werden mittels 12V-Stecker mit der Zigarettenanzünderbuchse (12V-Kupplung) verbunden. Steht diese Buchse im ausgeschalteten Zustand nicht unter Spannung, so muss das Ladegerät mittels Krokodilklemmen direkt an der Autobatterie angebracht werden.

Das günstigste Gerät von revolt lädt Ihre Batterie unter optimalen Bedingungen (die es im Winter eigentlich nie gibt) mit 85mA. Wenn Ihr PKW kurze Standzeiten hat, ist dies die optimale Wahl. Qualitativ hochwertiger und mit 170 mA doppelt so leistungsfähig ist das DZ Energy DZ-170. Für moderne PKW mit längeren Standzeiten ist dies die beste Wahl. Beide Solar-Ladegeräte vereint, dass sie mittels Saugnäpfe an der Front- oder Heckscheibe angebracht werden können. Sie sind ebenfalls wetterfest und können außerhalb des Fahrzeugs angebracht werden.

Für größere Batterien, wie etwa Wohnmobile, Traktoren, Boote etc. sind die Modelle von HQ mit max. 350mA und DZ Energy mit max. 500mA geeignet. Im Gegensatz zu den kleineren Modellen sind die großen Modelle mit Bohrlöchern ausgestattet. Damit können diese fest verschraubt werden. Das DZ Energy lässt sich sogar in Reihe schalten, um die Ladeleistung zu erhöhen.

Die Geräte sind übrigens auch im Sommer sinnvoll einzusetzen, denn letztendlich handelt es sich um “normale” Solar-Ladegeräte, mit denen auch kleine Verbraucher oder eine externe Batterie aufgeladen werden können. Dafür sind die DZ Energy-Geräte mit einer 12V-Buchse ausgestattet.

Neue Produkte auf WattGeizer.com

17 Oktober 2011 von Dirk Jes Keine Kommentare »

In letzter Zeit habe ich so viele Retouren Aufträge erhalten, dass ich nicht dazu gekommen bin, die neuen Produkte aus dem Online-Shop vorzustellen. Das hole ich nun nach und fange gleich mit dem Produkt an, das zuletzt im Shop aufgenommen wurde: Der Rennbahn ohne Strom.

POWERplus Mustang kommt komplett ohne Steckdose aus. Die Autos werden per Kurbel angetrieben. Wer schneller kurbelt, bringt sein Auto auch schneller ins Ziel. Das ist der Hit auf Kindergeburtstagen! Die 3,80m lange Bahn lässt sich zu unterschiedlichen Parcours zusammenbauen, so dass für ausreichend Abwechslung gesorgt ist. Ein besonderer Hingucker im Dunkeln sind die leuchtenden Reifen. Stromsparen ist langweilig? Nicht mit dem POWERplus Mustang!

Sehr interessant sind auch die neuen Solarmodule. Ich habe viele Kunden, die nach einer Solar-Insellösung suchen. Zumindest für den Bedarf kleinerer Stromabnehmer sind hier die 5W-, 10W- und 20W-Module (letztere folgen) sinnvoll. Die Module werden bereits inklusive Laderegler geliefert und können direkt an eine 12V-Batterie angeschlossen werden. Diejenigen, die noch keine 12V-Batterie haben, sollten sich am besten gleich ein Komplettset zulegen. Der dazugehörige Blei-Akku lässt sich sehr gut transportieren und 12V-Geräte lassen sich sehr einfach über die 2 integrierten Buchsen anschließen. Da der Akku auch über eine USB-Buchse verfügt, kann man viele mobile Geräte direkt laden.

In Kürze werde ich ein sehr preiswertes Komplettset bestehend aus Solarmodul, Akku und 12V-Beleuchtung anbieten. Das kann man ideal beim Camping, im Gartenhaus oder auch im Garten einsetzen. Derzeit warte ich noch die Produktion der 12V-Lampen ab.

Ein weiteres Produkt im Bereich Solar ist das Akku-Ladegerät von Camelion. Dieses lädt AA- und AAA-Akkus per Sonne oder USB auf. Das Laden der Akkus dauert ein Weilchen (siehe auch “Solar Ladegeräte im Test“. Dort steht geschrieben: “je kleiner das Solarpanel, desto länger die Ladezeiten”). Warum es trotzdem den Weg in den Shop gefunden hat? Weil ich oft nach einem solchen Gerät gefragt wurde und weil es auch günstige Geräte für den Hausgebrauch geben muss, die man einfach in der Sonne liegen lässt. Wenn man die Akkus dann braucht (z.B. für die Computermaus oder Fernbedienung) stehen sie zur Verfügung.

Dittsche würde sagen: “das sind reine Welt-Akkus!”. Damit meint er die Sanyo eneloop-Akkus, die dafür bekannt sind, ”reine Welt-Akkus” zu sein. Warum? Sie sind bereits mit Solarenergie vorgeladen und damit sofort einsetzbar. Reicht nicht? O.k.: Selbst bei einer Lagerung über 3 Jahre verfügen sie noch bis zu 75% ihrer Energie / Sie sind bis zu 1.500 mal aufladbar / Die Batteriespannung fällt viel später ab, als bei herkömmlichen Akkus. Viele Gründe, warum sie sich immer wieder beste Bewertungen einheimsen und man sie getrost als ”reine Welt-Akkus” bezeichnen kann.

Zum Schluss noch schnell zwei Produkte vorgestellt: Noch ‘ne Powerbank…- aber was für eine! Die MiPow Power Tube speichert je nach Modell 2200 oder 6600 mA und versorgt vom Handy bis zum Tablet-PC viele mobile Geräte mit Energie. Der große Vorteil liegt in der Größe der MiPow Power Tube. Die 2200er Version passt leicht in die Hosentasche, die 6600er Version in die Jacken- oder die Aktentasche.

Eine günstige Alternative ist das Notfall-Ladegerät. Dieses wird bestückt mit zwei Mignon-Akkus und kann über den Mini-USB-Stecker universell eingesetzt werden. Es lädt Radios, Handys, Navigationsgeräte, MP3-Player etc.. Hilfreich könnten dafür die im Shop angebotenen Adapter (Mini-USB-Buchse auf USB-Buchse oder Micro-USB-Stecker) sein. Ein geniales Gerät für alle, die unterwegs steckdosenunabhängig Energie benötigen. Der Saft sei mit Dir!

Über das richtige Aufladen mit Solar-Ladegeräten

4 Juni 2011 von Dirk Jes Keine Kommentare »

Manchmal kommt es vor, dass Kunden ein Solar-Ladegerät bei mir kaufen und andere Ladezeiten feststellen, als auf meinem Blog oder in meinem Shop angegeben sind. Die Angaben in Shop und Blog beziehen sich immer auf optimale Bedingungen. Optimale Bedingungen sind: Zeitraum Mai-Sep, Uhrzeit 10-16 Uhr, strahlender Sonnenschein, perfekte Ausrichtung des Solarmoduls, keine störenden Elemente zwischen Modul und Sonne. Um mal ein Beispiel zu geben, habe ich heute, an einem sonnigen Tag um 11 Uhr einen Testaufbau durchgeführt. Wir sehen die beiden Probanden POWERplus Cobra und das Wattgeizer Watt 01:

Die beiden Solar-Ladegeräte werden optimal der Sonne ausgerichtet. Wenn man kein Multimeter bzw. Amperemeter hat, um diese festzustellen, reicht es oftmals zu gucken, wie der Schatten fällt.

Morgens, wenn die Sonne flach am Horizont steht, wird ein entsprechend steiler Winkel gewählt (z.B. so wie im Bild). Mittags steht die Sonne quasi überm Kopf und man wählt einen kleinen Winkel. Beim Testaufbau ist es 11 Uhr und die Panele werden entsprechend flach aufgestellt, wie z.B. beim POWERplus Cobra.

Auf dem Foto sehen wir, wie das Cobra in dieser Position 300 mA erzeugt. Das WattGeizer Watt 01 – gleich darunter – erzeugt sogar 870 mA (obwohl wir es offiziell mit 830 mA Leistung verkaufen).

Wählt man eine andere Modulposition, verliert man schnell 10-20% an Leistung. Richtig deutlich wird aber der Unterschied, wenn man eine Kombination aus schlechter Modulposition und störenden Effekten wählt.

In diesem Bild (unten) sehen wir das POWERplus Cobra hinter einem Fenster in einer etwas ungünstigen Position aufgestellt. Das Multimeter zeigt nun einen Ladestrom von nur noch 170 mAh an. D.h. allein durch diese Änderungen verlieren wir fast die Hälfte des Ladestroms. Umgerechnet auf die Ladezeit der Powerbank bedeutet dies, dass wir statt 3,5 Stunden ganze 6 Stunden benötigen. Das Watt 01 liefert immerhin noch 480 mA (ohne Foto) und würde zum Laden der 5000 mAh-Powerbank ca. 11 Stunden benötigen.

Wenn sich nun noch ein paar Wolken zwischen Modul und Sonne schieben, sinkt die Leistung weiter rapide ab. Wenn diese z.B. auf 50 mA absinkt, werden plötzlich 20 Stunden zur Ladung der Powerbank benötigt. Und 20 Stunden sind ca. 2-3 Tage. Dass das beim Kunden zu Frust führt, ist nachvollziehbar – aber leider unumgänglich. Das ist auch der Grund, weshalb man als Shop-Betreiber im Winter keine Solarlampen oder Solar-Ladegeräte verkaufen sollte. ;-)

Der Hersteller des POWERplus Cobra hat die Powerbank mit 1.000 mAh übrigens deshalb so klein gewählt (das iPhone benötigt 1.500 mAh), weil man Priorität auf eine kurze Ladezeit gesetzt hat. Lange Ladezeiten frusten…

Wenn Sie mehr über die richtige Ausrichtung des Moduls und Wettereffekte lernen wollen (z.B. bevor Sie auf eine Trekking-Tour gehen), sollten Sie sich zum Testen ein Multimeter kaufen. Diese gibt es bei Ebay bereits ab 5 Euro.

Sollte es noch offene Fragen oder Hinweise geben, freue ich mich auf Euren Kommentar.

Kleine Ergänzung am 10.6.: Heute haben wir schönes “Mischmasch-Wetter”, d.h. Wolken und Sonne wechseln sich regelmäßig ab. Ideal für eine weitere Messung, um die unterschiedlichen Ladeströme darzustellen.

Auf dem Bild unten sieht man a) das Wetter und b) den Ladestrom von Watt 01 und Cobra bei Sonne und Wolken. Beim Watt 01 geht der Ladestrom von 960mA (!) auf 80mA runter, sobald sich Wolken zwischen Sonne und Ladegerät schieben. D.h. für die 5000 mAh-Powerbank bräuchten wir statt knapp 6 Stunden plötzlich mehr als 62 Stunden.

Das Cobra schaffte heute 310 mA bei Sonne und ging auf 20 mA runter. So kommen für die 1000mAh-Powerbank statt knapp 3 Stunden plötzlich 50 Stunden zusammen.

Im Mix aus Sonne und Wolken sind die 5000er-Powerbank in ca. 10 Stunden und die 1000er-Powerbank in ca. 6 Stunden geladen.

WattGeizer.com unterstützt das Charity Trekking der Nepal Kinderhilfe e.V.

29 April 2011 von Dirk Jes Keine Kommentare »

WattGeizer.com unterstützt die diesjährige Charity Trekking Tour der Nepal Kinderhilfe e.V. mit zwei Watt 01 Solar-Ladegeräten. Die Nepal Kinderhilfe bietet Kindern in Nepal aktive Hilfe in Form von Schulpatenschaften. Diese Schulpatenschaften geben den Kindern eine Perspektive und dem Verein eine verlässliche Planungsgrundlage. Die Kinder besuchen eine Privatschule, die in der Regel in ihrer städtischen Heimatregion liegt.

Mit dem Charity Trekking möchte die Organisation auf sich und ihre Ziele aufmerksam machen, um neue Patenschaften zu vermitteln. Wir finden das gut und unterstützen dieses Vorhaben mit zwei Solar-Ladegeräten Watt 01. Damit wird das Trekking-Team in die Lage versetzt, unterwegs Handy und iPad aufzuladen, um die Tour optimal zu dokumentieren und Kontakt zur Außenwelt zu halten. Wir wünschen dem Trekking Team viel Erfolg und wünschen der Kinder Nepal Kinderhilfe, dass möglichst viele Schulpaten gewonnen werden.

Wieder da: Das Solar-Ladegerät “Watt 01″ mit 4,5 Watt & 5000 mA-Powerbank

13 April 2011 von Dirk Jes Keine Kommentare »

Viele, viele Kunden haben mich gefragt, wann das Ladegerät Watt 01 endlich wieder verfügbar sei. Es ist! Am Donnerstag der letzten Woche habe ich die Sendung am Flughafen Hamburg abgeholt und einen mehr oder weniger chaotischen Versand an die Vorbesteller gestartet. ;-) Dabei habe ich mal wieder gemerkt, dass WattGeizer.com der Online-Shop mit den nettesten Kunden ist.

Solar-Ladegerät Watt 01Ich bin wirklich nicht jemand, der laut auf die Pauke haut, aber das Watt 01 setzt neue Maßstäbe. Auf einer Fläche von ca. 22 x 33 cm produziert das Panel einen Ladestrom von 830mA. Diese Energie wird von der im Lieferumfang befindlichen 5000 mAh Powerbank gespeichert. Mit einer vollen Powerbank können Sie ein Standard-Handy ca. 5 Mal und ein iPhone ca. 3 Mal laden. Das Set ist jedoch nicht nur zum Laden von Handys geeignet – auch GPS- und Navigationsgeräte, PDAs und alle weiteren Geräte mit 5V-Ladespannung (USB) und max. 1A Ladestrom lassen sich damit laden. Wenn Sie ein iPad damit laden möchten, kann ich Ihnen statt der 1A-Powerbank eine 1,5A Powerbank liefern (6 Euro Aufpreis).

Das Solar-Ladegerät ist für alle Menschen geeignet, die viel unterwegs sind und nicht immer eine Steckdose im Zugriff haben. Aber auch Zuhause kann man das Watt 01 sinnvoll einsetzen. Da es an allen vier Ecken mit Saugnäpfen ausgestattet ist, kann man es sehr einfach am Fenster anbringen. Die Ladeleistung wird hinter der Glasscheibe kaum beeinträchtigt und wenn man ein sonniges Fenster Richtung Süden hat, kann man das ganze Jahr über kostenlos sein Handy laden. Perfekt!

Denkbar ist natürlich auch der Einsatz im Auto oder Wohnmobil. Einfach ins Fenster klemmen und abends Handy & Co aufladen. Für den Außeneinsatz empfiehlt es sich, die vier Saugnäpfe aus dem Solarpanel herauszunehmen. Damit legt man 4 Ösen frei, die sich ideal dazu eignen, das Panel zu befestigen.

 

 

Z.B. mit Spanngurten (nicht im Lieferumfang) am Fahrradgepäckträger. Das geht natürlich auch dann noch, wenn Gepäcktaschen auf dem Fahrrad befestigt sind. Man sollte jedoch schnell einen Regenschutz zur Hand haben, für den Fall, dass es richtig runterprasselt. Das Gerät ist zwar spritzwassergeschützt, sollte aber nicht einem permanenten Regen ausgesetzt sein, denn Wasser könnte in die USB-Ladebuchse laufen und die Elektronik beschädigen.

 

Eine häufig gewählte Anwendungsmöglichkeit ist die Befestigung am Rucksack. Hier kommt die Befestigungslasche des Panels zum Einsatz, mit der das Panel am Tragegriff befestigt wird. Allerdings ist bei zu kleinen oder wenig gefüllten Rucksäcken (wie auf unserem Foto zu sehen) die optimale Ausrichtung gen Sonne gefährdet. Hier sollte das Panel ebenfalls mit Spanngummis an der Rucksackoberseite befestigt werden.

 

 

 

Zur zusätzlichen Arretierung gibt es an der Unterseite des Panels “Krokodilklemmen” mit kräftigen Sägezähnen. Diese beißen sich an allen möglichen Stoffen fest.

 

 

 

 

 

Das Solar-Ladegerät wird mit folgenden Adaptern geliefert:

1. Nokia (3,5 mm)
2. Nokia (2,0 mm)
3. Micro-USB (z.B. für Motorola Razr, Samsung S8300, G810)
4. Sony-Ericsson D750i, K750i, W580i, W800i, W900i, W960i, K850i, J220i
5. Mini-USB-Adapter (z.B. für Motorola V3, MP3-Geräte)
6. iPhone 3G, 3Gs, iPod
7. Samsung G600, U800, U900, J700, J750
8. LG KG800, KM900, KU990

[Edit 28.4.2011] In Form eines Fotos hat mir Dominik aus der Schweiz eine weitere Anwendungsmöglichkeit mitgeteilt: Er benutzte das Watt 01 für seine Snowboard-Tour im Kanton Graubünden. Dort hat er auf 2.524 Metern seine Powerbank geladen, während er sich in der Hütte des Schweizer Alpen Clubs aufhielt. Vielen Dank fürs Foto!

Kurbelradios im Test

24 Februar 2011 von Dirk Jes 6 Kommentare »

Im Online-Shop WattGeizer.com biete ich derzeit 5 unterschiedliche Kurbelradios – oder auch Dynamoradios – an. Es liegt auf der Hand, dass ein Produktvergleich über die einzelnen Artikelseiten sehr mühsam und zeitintensiv ist. Daher habe ich diese Kurbelradios einmal einem Test unterzogen und möchte meine Eindrücke hier schildern. Wer sich bis zum Ende durchgelesen hat, wird mit einer übersichtlichen Tabelle belohnt, in der die Kurbelradios miteinander verglichen werden.

Fangen wir an mit dem günstigsten Gerät: Es ist das HQ TORCH-EMC 01. Als erstes fällt auf, dass das Gerät im Plastik-Design daher kommt. Das Gehäuse ist, genau wie alle Schieber und Drehräder, aus glattem Plastik. Wäre es nicht in schwarz/weiß gehalten, würde man vermutlich von Retro sprechen, so bleibt aber ein etwas nüchterner Eindruck. Dieser wird beim Einschalten des Gerätes verstärkt, wenn man merkt, dass der Akku fast leer ist. Es macht keinen guten Eindruck, dass der Hersteller die Geräte mit einem annährend leeren Akku ausliefert.

Um ein wenig Zeit zu sparen, habe ich das Gerät mit der integrierten 5V-Buchse aufgeladen (Ökostrom - versteht sich). Beim Einstellen des Senders fällt auf, dass sich die Sender relativ schwer einstellen lassen. Ist aber ein Sender gefunden, kann man über den Klang nicht meckern. Als einziges Radio verfügt es über zwei integrierte LED-Leuchten. Eine ist an der Stirnseite als Taschenlampe angebracht, die andere ziert die obere Gehäuseseite. Letztere ist sehr gut als Raumleuchte geeignet und reicht z.B. für die Ausleuchtung eines Zeltes aus.

Die Kurbel ist – wie bei allen angebotenen Radios – sehr leicht zu bedienen. Die Größe des internen Akkus lässt sich leider nicht bestimmen und dieser ist auch nicht auswechselbar. Jedoch kann man die Laufzeit des Radios dadurch erhöhen, indem man 3 zusätzliche Batterien oder Akkus in das Radio legt. Diese lassen sich zwar nicht über die Kurbel laden, geben aber die Energie an Radio, LED oder Handy ab. Handy? Ja, zusammen mit dem Radio werden 5 Adapter geliefert (u.a. Nokia 3,5mm und Mini-USB), mit denen sich Handys und mobile Geräte laden lassen. » Weiterlesen: Kurbelradios im Test

Outdoor-Solar-Ladegeräte von Sunload

25 Januar 2011 von Dirk Jes Keine Kommentare »

In dem Bereich der Solar-Ladegeräte hat es in den vergangenen Tagen einen Umbau gegeben. So wird die Freeloader Solar-Serie sukzessive aus dem Programm genommen – nicht weil die Produkte schlecht wären, sondern weil es keinen Distributeur mehr in Deutschland gibt (Stand Januar 2011). Aktuell habe ich noch zwei Globetrotter-Sets im Angebot (Ergänzung am 26.1.: nur noch 1 Gerät) (Ergänzung  29.1.: ausverkauft).

Umso mehr freue ich mich jedoch, die Outdoor Solar-Ladegeräte von Sunload ins Programm genommen zu haben. Eigentlich sind es Solarmodule, da Panel-Fläche und Leistung größer als bei herkömmlichen Solar-Ladegeräten sind. Die Geräte sind ideal für den Einsatz auf Reisen, da sie faltbar sind. Bedeutet für den Anwender minimales Gewicht beim Transport und maximale Leistung beim Laden mobiler Geräte.

Die Geräte werden in Deutschland hergestellt, sind für den robusten Außeneinatz konzipiert und durch integrierte Ösen leicht zu befestigen. Eine aktuelle Übersicht der derzeit angebotenen Geräte gibt es hier:

Übersicht Solar-Ladegeräte Wattgeizer.com

Übersicht Solar-Ladegeräte Wattgeizer.com

Modernes Raubrittertum dank Widerrufsrecht

20 Januar 2011 von Dirk Jes 1 Kommentar »

Dieses Mal nur ein ganz kleiner Beitrag. Der muss aber sein, weil ich vor Verzweiflung noch immer den Kopf schüttel: Vorgestern erreichte mich eine E-Mail, in der mich ein Kunde aufforderte, nachträglich den Preis zweier Produkte zu senken, die er kürzlich bei mir gekauft hat. Andernfalls würde er diese Produkte auf meine Kosten wieder zu mir zurück senden. Rechtlich absolut zulässig, da die Artikelpreise insgesamt über 40 Euro lagen und der Kauf keine zwei Wochen alt war. Moralisch höchst bedenkenswert.

Nun überlege ich, ob ich mir einen Gefrierschrank bestelle. Der kostet 350 Euro. Die Versandkosten liegen bei 50 Euro. Wenn der Schrank im Keller steht, rufe ich den Händler an und sage ihm, dass er mir noch mal einen Rabatt in Höhe von 40 Euro einräumen soll. Ansonsten hat er die Truhe wieder abzuholen…..

Nicht wirklich.

Wasserspar-Duschkopf EcoXygen im Praxistest

22 Dezember 2010 von Dirk Jes Keine Kommentare »

Seit einigen Wochen testen wir den Wasserspar-Duschkopf Ecoxygen. Er verwirbelt das Wasser mit Luft und erreicht einen Wasserdruck von bis zu 3 bar. Gleichzeitig verbraucht er nur ca. 6,5 Liter Wasser je Minute. Im Vergleich zu konventionellen Duschköpfen, mit ca. 15 Litern, ist das Sparpotential riesig. Insbesondere wenn man bedenkt, dass das Duschwasser vor Verwendung auf ca. 35-40 Grad erhitzt wird. So kann eine vierköpfige Familie mehr als 500 Euro pro Jahr für Wasser und Warmwasseraufbereitung sparen, wenn Sie einen solchen Duschkopf einsetzt.

Nun zum Fazit: Zunächst einmal fällt auf, dass der Duschkopf lauter ist, als konventionelle Duschköpfe. Die Lautstärke entsteht durch die rotierende Flügelschraube im Inneren, die für die nötige Luftverwirbelung sorgt. Da weniger Wasser aus dem Duschkopf kommt, wartet man natürlich auch etwas länger, bis heißes Wasser aus dem Duschkopf kommt. “Heißes Wasser” ist das Stichwort: Man muss die Wassertemperatur leicht erhöhen (bei uns waren es 2 Grad), weil sich das Wasser durch die Luftverwirbelung leicht abkühlt.

Beim Duschen muss man nicht auf Komfort verzichten. Der Strahl ist härter, als bei unserem alten Duschkopf. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu anderen Wasserspar-Duschköpfen, die zwar vom Verbrauch ähnlich liegen, aber weniger Druck aufbauen. Wenn man eingeschäumt ist, lässt sich der Duschschaum gut abstrahlen. Frauen mit langem Haar sollten die Anschaffung dieses Wasserspar-Duschkopfs kritisch prüfen, denn bis das Shampoo wieder aus dem Haar draußen ist, wird es etwas länger dauern.

Insgesamt fällt deutlich auf, wie viel Wasser gespart wird: Während wir früher in der Duschwanne im Wasser gestanden haben, fließt das Wasser nun sofort ab. Der Duschkopf ist also auch ideal für niedrigen Duschwannen, die fast ebenerdig sind. Wir warten nun gespannt auf die nächste Warmwasserabrechnung. ;-)

Kaffee und Tee ohne Müll – mit Coffeeduck und dem Teemeister

13 November 2010 von Dirk Jes Keine Kommentare »

Wir haben mal wieder ein neues Produkt in den Shop aufgenommen: den Coffeeduck. Coffeeduck ist eine schöne Erfindung für Senseo- und Nespresso-Kaffeemaschinen, denn mit dem Coffeeduck ist es möglich, seinen eigenen Espresso bzw. Kaffee in eben genannten Kaffeezubereitern zu verwenden. Das Prinzip ist ganz einfach: man befüllt den Coffeeduck mit gemahlenem Espresso oder Kaffee, verschließt diesen und legt ihn in die Senseo- bzw. Nespresso-Maschine ein.

Guckst Du:

Ich benutze seit einiger Zeit oben gezeigte Nespresso-Kapseln von Coffeeduck, zusammen mit einem indischen monsooned Malabar (Espressoröstung). Die 3 im Lieferumfang befindlichen Kapseln fülle ich vorab mit diesem Malabar und lege sie in den Kühlschrank. So ist der Espresso immer frisch und schnell zubereitet.  Die Reinigung ist ebenfalls sehr einfach. Am besten direkt nach der Verwendung den Espresso in den Bio-Müll “herausschütteln” und kurz ausspülen. Spart Müll und vor allem Geld!

Aus einem Kilogramm Espresso lassen sich ca. 160 Nespresso-Portionen produzieren. D.h. bei einem Kaufpreis von ca. 18 Euro liegt der Preis pro Kapsel bei ca. 11 Cent gegenüber 36 Cent der originalen Nespresso-Kapsel. Pro kg lassen sich also 40 Euro sparen. Davon kann man drei Coffeeducks (inkl. Versandkosten) kaufen. Also los!

Den Teezubereiter Teemeister haben wir schon länger im Programm. Von diesem sind wir auch schon längere Zeit begeistert – übrigens genau so, wie zahlreiche Käufer bei Amazon. Dort verkaufen wir den Teemeister für etwas mehr Geld, als in unserem Shop.  Komischerweise verkaufen wir ihn dort wie geschnitten Brot, während er im Shop nur selten Besuch bekommt. Das hat er nicht verdient. Schließlich hat er auf zahlreichen Erfindermessen Preise eingeheimst und jeder, der ihn kauft oder geschenkt bekommt, ist schlichtweg begeistert. Statte ihm doch büdde mal einen Besuch ab.